News

Unterwegs für Tele Züri
Seit Anfang November 2015 bin ich für TeleZüri unterwegs. Beim grössten Schweizer Privat-TV-Sender produziere ich wie schon in den vergangenen rund zwei Jahren in Diensten von TELE TOP News-Beiträge aus den verschiedensten Bereichen. Als Videojournalist bin ich dabei meist alleine unterwegs und realisiere die Beiträge von A bis Z selbst.
 
Beiträge von mir und meinen ArbeitskollegInnen findest du auf der Homepage von TeleZüri
TV-Kamera statt Rennvelo

TV-Interview mit Fabian Lienhard an den Radquer-Schweizermeisterschaften.

Als Leistungssportler habe ich mein Rennvelo jetzt defintiv an den berühmten Nagel gehängt. Seit anfangs September 2013 bin ich als Videojournalist beim Ostschweizer TV-Regionalsender TELE TOP tätig. Es ist eine sehr anspruchsvolle und äusserst spannende Tätigkeit. Täglich produziere ich unter grossem Zeitdruck News-Beiträge aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur, Gesellschaft und Sport von A bis Z selber. Klar, dass ich dabei ab und zu auch TV-Beiträge über Radrennen produziere und auch meine ehemaligen Rennfahrerkollegen vor die Kamera bitte.

Einen Eindruck über meine spannende TV-Arbeit erhältst du, wenn du dich regelmässig auf der TELE TOP Homepage einklickst.

Sprachaufenthalt Vancouver

Meinen Militärdienst (RS/Durchdiener) habe ich Ende April beendet. Damit ist meine Militärdienstpflicht bereits erfüllt. Jetzt fliege ich nach Vancouver/Kanada für einen Sprachaufenthalt. Ende Juli bin ich wieder zurück in der Schweiz. Ich freue mich darauf, die Winter-Olympiastadt von 2010 an der kanadischen Westküste kennen zu lernen. Im August beginne ich die Berufsmittelschule BMS in Winterthur. Radrennen bestreite ich vorläufig keine.

Gute Wünsche zum neuen Jahr

Liebe Freunde, Kolleginnen und Kollegen und Bekannte

Ich wünsche euch allen einen guten Start ins Olympiajahr 2012. Dies verbunden mit den besten Wünschen für gute Gesundheit, Glück und Erfolg.

Herzlichst, Orgetorix

Diplomübergabe: Snowboarderin Miriam Wuffli, UNITED-Direktor Tobias Rohner, Fussballer Admir Mehmedi und Orgetorix Kuhn (v.l.)

Geschafft! Ich habe die KV-Lehrabschlussprüfung an der UNITED school of sports bestanden. Am Freitag 8. Juli 2011 konnte ich zusammen mit 38 weiteren SportlerInnen das Diplom aus den Händen von UNITED-Direktor Tobias Rohner in Empfang nehmen. Es war ein feierlicher Anlass mit einer sehr schönen, individuellen Würdigung jedes einzelnen Diplomanden durch Tobias Rohner.

Seit Montag 4. Juli 2011 bin ich in der Durchdiener-Rekrutenschule 73-2 Kp 1 in Brugg/AG. Die erste RS-Woche war ziemlich anstrengend. Die Ausbildungstage waren lang und am Abend war ich jeweils recht müde. Gegenüber dem bisherigen Sporttraining und der Büroarbeit in meinem Lehrbetrieb Büro 10 in Winterthur war es eine riesige Umstellung. Bis zum RS-Ende im April 2012 werde ich mich aber bestimmt daran gewöhnt haben.

Anfangs Juni habe ich an der UNITED school of sports meine letzten KV-Lehrabschlussprüfungen abgelegt. Ich habe ein gutes Gefühl, wie es mir gelaufen ist. Dies umso mehr, als ich ja bereits mit guten Vornoten zum Finale antreten konnte. Die Schlussnote wird anfangs Juli bekannt gegeben. Die Lehrabschlussfeier/Diplomübergabe findet am 8. Juli 2011.

Bis am 24. Juni arbeite ich noch an meinem Ausbildungsplatz in der PR-Agentur Büro 10 in Winterthur. Dann gönne ich mir eine Woche Ferien am Meer.

Am Montag 4. Juli 2011 rücke ich in Brugg/AG in die Durchdiener-Rekrutenschule /  G RS 73-2 ein. Diese dauert bis im April 2012. Ich werde als Übermittlungssoldat bei den Rettungstruppen ausgebildet.

Vor dem TdS-Etappenstart in Airolo mit dem Ex-Profi und heutigen Sport-Direktor und Streckenplaner der Tour de Suisse, Beat Zberg.

Der Traum jedes Schweizer Radrennfahrers ist die Teilnahme an der Tour de Suisse. In diesem Jahr ist es eine Jubiläumstour zum 75-jährigen Bestehen der Schweizer Landesrundfahrt. Ich war (noch) nicht als Rennfahrer dabei, aber als "Assistent" meines Vaters, der die Tour de Suisse als Radioreporter begleitet.

Nach einigen gesundheitlichen Problemen und mit Blick auf die bevorstehenden KV-Lehrabschlussprüfungen an der UNITED school of sports und der anschliessenden Rekrutenschule habe ich mich entschieden, die Saison vorzeitig zu beenden.

Beim heutigen GP Osterhas in Affoltern am Albis standen eigentlich gleich zwei Rennen an. Am Morgen der Vorlauf und am Nachmittag das Finale. Der Vorlauf führte über 35 Runden à 900 Meter. Die ersten 27 Fahrer qualifizierten sich für das Finale. Ich konnte gesamthaft vier Punkte ersprinten und belegte den 20. Rang und war somit qualifiziert.  

Nach rund drei Stunden Pause fiel dann der zweite Startschuss. Es galt 50 Runden und 44 Kilometer zu absolvieren. Etwa bei Rennhälfte setzen sich zwei Fahrer ab, die dann das Rennen unter sich ausmachten. Ich konnte im Feld drei Punkte ersprinten und belegte in der Endabrechnung den 21. Rang. Wie schon am Morgen gab es wieder zahlreiche Stürze. 

50 Runden - 44.250 Kilometer - 1:00.11 - Durchschnitt 44.115 km/h
01. Michael Themann, Team Popple
02. Michael Korm, g.d. cycling sports
03. Alexander Mattmann, Team Tempo Sport
21. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Das Rennen in Lancy/GE führte über 4 Runden mit einer Totaldistanz von 140 Kilometern. Auf der Runde gab es einige kleine und einen etwas längeren Anstieg. Wir Amateure konnten mit sieben Minuten Vorsprung auf die Elite-Fahrer starten.  

Gleich von Beginn weg wurde ziemlich schnell gefahren. So kam es, dass uns die Elite-Fahrer erst nach rund 90 Kilometern einholten. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte ich gut mithalten. Nach dem Zusammenschluss wurde das Tempo aber noch einmal höher. In einer kleinen Steigung verlor ich dann leider den Kontakt zum Feld und fuhr das Rennen in einer kleinen Gruppe hinter dem Hauptfeld zu ende.  

Am kommenden Osterwochenende stehen gleich zwei Rennen auf dem Programm. Am Samstag der GP Osterhas in Affoltern am Albis und am Montag das Rundstreckenrennen in Schwarzhäusern/BE.

4 Runden - 140 Kilometer - 3:10.53 - Durchschnitt 44.32 km/h
001. Laurent Beuret, Team Atlas Personal
002. Nicolas Baldo, Team Atlas Personal
003. Daniel Henggler, Team Price Your Bike
107. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Das zweite Strassenrennen der Saison fand in Fully/VS statt. Es führte über 4 Runden à 30 Kilometer. Totaldistanz also 120 Kilometer. Für einmal hatten wir nicht mit dem sonst im Wallis üblichen Wind zu kämpfen. Das Thermometer zeigte über 20 Grad an.  

Mehr als 100 Fahrer waren am Start. Erst in der vierten und letzten Runde wurde das Feld auseinander gerissen. Ich war im zweiten Feld, welches das Ziel mit 1.25 Minuten Rückstand erreichte. Das gab für mich den 42. Schlussrang. Tagessieger in der Kategorie Amateure wurde Steven Baertsch vom VC Mendrisio.

Schade, dass ich nicht im ersten Feld Unterschlupf fand, sonst wäre heute bestimmt ein besseres Resultat drin gelegen. Nächsten Samstag starte ich beim Strassenrennen in Reverolle/VD.

4 Runden - 120 Kilometer - 2:56.40 - Durchschnitt: 40.8 km/h
01. Steven Baertsch, VC Mendrisio
02. Maxime Ruphy, VC St. Julien
03. Loic Hugentobler, Team Genève
42. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Heute stand das erste Rennen der Saison auf dem Programm. Acht Runden à 15 Kilometer mussten zurückgelegt werden. Wir Amateure starteten mit einem Handicap von acht Minuten auf die Elite-Fahrer. Erst in der letzten Runde konnten einige Elite-Fahrer zu uns Amateuren aufschliessen.  

Ich konnte mich während dem ganzen Rennen im Feld behaupten. Im Finale, einem zwei Kilometer langen leichten Anstieg, war ich immer in den vorderen Positionen des Feldes. Die Ziellinie überquerte ich als 27. mit 1.20min Rückstand auf den Sieger und in der gleichen Zeit wie der Drittplatzierte. Mit meinem Saisonstart-Resultat bin ich zufrieden. Am nächsten Wochenende bestreite ich das Strassenrennen in Fully/VS.

8 Runden - 120 Kilometer - Durchschnitt 45.1 km/h
01. Gabriel Chavanne, RSC Aaretal
02. Simon Pellaud, BMC-Hottinger Cycling Team
03. Michael Jolti, Team Genève
27. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

In den letzten zwei Wochen war ich in Zypern im Trainingslager. Dort konnte ich super trainieren. Ich konnte täglich Trainingseinheiten über vier und mehr Stunden absolvieren. Auch das Wetter spielte mit, es herrschten täglich Temperaturen um 20 Grad.

Mein erstes Rennen der neuen Saison werde ich voraussichtlich am 27. März 2011 in Les Genevez /JU bestreiten.


Am 21. Januar sind wir von einem erfolgreichen Trainingslager aus Südafrika in die Schweiz zurückgekehrt. Am Sonntag habe ich mit meiner Familie und Freunden meinen 20. Geburtstag gefeiert. Jetzt bin ich wieder an der Arbeit an meinem Ausbildungsplatz in der Winterthurer PR-Agentur Büro 10. Diese Woche ist eine Erholungswoche mit nur wenig Trainingseinheiten. Dies im Rahmen der Trainingsplanung für die kommende Strassensaison.

Hier ist der Link zum Südafrika-Schlussbericht der UNITED school of sports


Bis am 21. Januar 2011 bin ich mit unserem UNITED-Coach Achim Ecke (links) und den Fussballern Aydin Tugay, Davide Eichenberger, Jan Breitenmoser und Loris Meier, dem Volleyballer Remo Spahr, dem Segler Cyrill Knecht und dem Mountainbiker Marcel Guerrini  in Stellenbosch / Südafrika im Trainingslager. Wir haben hier ausgezeichnete Trainingsbedingungen bei angenehmen Temperaturen.
So ist für mich ein effizientes Strassentraining möglich.

Weitere Informationen zur UNITED school of sports hier.

Liebe LeserInnen
Ich möchte allen, die mich in der vergangenen Saison unterstützt haben, ganz herzlich danken und wünsche Ihnen viel Glück, Erfolg und gute Gesundheit im kommenden Jahr.

Am Montag, 3. Januar fliege ich bereits ins erste Trainingslager der neuen Saison. Zusammen mit weiteren SchülerInnen der UNITED school of sports reise ich nach Südafrika. Dort habe ich hervorragende Trainingsbedingungen, um mich auf die kommende Saison vorzubereiten. Aktuelle News finden Sie auch im 2011 immer auf meiner Homepage.

Die Rennsaison 2010 ist zu Ende! Aus gesundheitlichen Gründen lief es mir in den letzten Rennen nicht mehr so gut. Einige Rennen habe ich auch auslassen müssen. Mit Blick auf meine in dieser Saison erzielten Resultate fällt eine erste Saison-Bilanz nicht ganz so gut aus, wie ich es mir eigentlich gewünscht hätte. Eine genaue Saison-Analyse mit meinem Trainingsplaner Kurt Bürgi wird mir mehr Aufschluss und Inputs für die nächste Saison geben. Ich danke Allen herzlich, die mich in der vergangenen Saison in irgend einer Art und Weise gefördert und unterstüzt haben.

Zuerst mache ich jetzt eine längere Trainingspause, inklusive Ferien am Meer. Dann steige ich motiviert in meine zweite Amateur-Saison. Beruflich bin ich jetzt im letzten KV-Lehrjahr an der UNITED school of sports mit dem Praktikumsteil in der Winterthurer PR-Agentur Büro 10. Lehrabschluss ist im Sommer 2011.

Das Schweizermeisterschafts-Rennen der Kategorie U23 führte auf einer leicht coupierten Strecke über eine Totaldistanz von 177,3 Kilometer. Zu Beginn konnte ich noch ganz gut mithalten. Später hatte ich aber immer mehr Mühe das Tempo zu halten. Nach rund 100 Kilometern wurde ich zusammen mit weiteren Fahrern von der Jury aus dem Rennen genommen. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die entscheidende Spitzengruppe bereits abgesetzt. Für mich war es der erste Meisterschafts-Start in dieser Kategorie U 23.

9 Runden - 177.3 Kilometer - 4:17.17 - Durchschnitt 41.3 km/h                                                                                1. Michael Bär, Team ATLAS PERSONAL                                                                                                                 2. Alexandre Mercier, Vcc Morteau-Montbenoît                                                                                                       3. Marcel Aregger, PRICE Custom-Bike

Beim heutigen GP Luzern in Roggliswil mussten  wir  sieben Mal eine enge, kurvenreiche und coupierte Strecke bewältigen, Totaldistanz 112 Kilometer. Die Strecke war so selektiv, dass nur rund die Hälfte der gestarteten Fahrer das Rennen beendeten. Schon von Beginn weg suchten einige Fahrer ihr Glück in der Flucht. Alle wurden aber - auch wegen des Windes - wieder gestellt. Einzig die Attacke von Micha Eglin war erfolgreich.  Er konnte sich in der zweitletzten Runde absetzen und einen Solo-Sieg feiern. Ich kam mit dem Feld ins Ziel. Im Spurt des Feldes klassierte ich mich im 19. Schlussrang.

Am nächsten Samstag starte ich an der U23 Schweizerrmeisterschaft in Kriegstetten/SO. Das Meisterschaftsrennen führt über 175 Kilometer.

7 Runden - 3:09.31 - 112 Kilometer - Durchschnitt: 35.459 km/h                                                                              01. Micha Eglin, RRZ goldwurst.ch Nordwest                                                                                                           02. Oliver Hofstetter, VC Mendrisio                                                                                                                             03. Florian Bolt, Biketeam Aadorf                                                                                                                                 19. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Das heutige Rennen in Märwil/TG führte 13 Mal über eine anspruchsvolle Runde. Auf dieser Runde gab es nur wenige Flachstücke und auch das Wetter machte uns das Leben schwer. Zu Beginn der 134 Kilometer regnete es sehr stark. Nach rund 40 Kilometern fuhren die mit einem Handicap von vier Minuten nach uns Amateuren gestarteten Elite-Fahrer zu uns auf. Dadurch wurde das Tempo nochmals erhöht. Kurz darauf konnten sich einige Fahrer absetzen. Im Verlaufe des Rennens konnten noch einige weitere Fahrer zu den Spitzenfahrern aufschliessen. Schlussendlich waren 27 Fahrer, verteilt auf einige kleine Gruppen, an der Spitze. Auf nun trockenen Strassen kam es zum Schlusssprint des Hauptfeldes. Diesen konnte ich für mich entscheiden. Ich beendete das Rennen somit auf dem 28. Rang und als vierter Amateur. Das bringt mir weitere Punkte im Jahresklassement. Mit dem heutigen Ergebnis bin ich sehr zufrieden.

Am nächsten Samstag starte ich am GP Kanton Aargau in Gippingen.

13 Runden - 3:23.08 - 133.9 Kilometer - Durchschnitt: 39.550 km/h                                                                         01. Elias Schmäh, PRICE Custom-Bikes                                                                                                                       02. Peter Kustor, Atlas Personal                                                                                                                                   03. Bernhard Oberholzer, PRICE Custom-Bikes                                                                                                         28. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Erstmals in dieser Saison hatten wir am heutigen Renntag heisses Sommerwetter. Entsprechend gross war der Flüssigkeitsbedarf. Das Rennen führte über 18 Runden à 7 Kilometer. Totaldistanz 126 Kilometer. Der Parcours war nicht allzu schwierig. Nach dem Start folgte ein rund 1 Kilometer langer Anstieg, dann eine etwa drei Kilometer lange Abfahrt. Auf dem restlichen Flachstück hatten wir immer etwas Gegenwind. Bei  Rennhälfte setzte sich eine 5er Gruppe ab. Diese konnte aber nie einen grösseren Vorsprung herausfahren. Ich blieb immer im Feld und konnte dort gut mithalten. Im Schlusssprint des Feldes erreichte ich den 27. Rang, 33 Sekunden hinter dem Tagessieger.

Mein nächster Start ist am nächsten Sonntag in Märwil/TG

18 Runden - 3:01.19 - 126 Kilometer - Durchschnitt 41.695 km/h                                                                             01. Benjamin Dyball, VC Bellinzona                                                                                                                             02. Mirko Monighetti, VC Bellinzona                                                                                                                           03. Oliver Hofstetter, VC Mendrisio PL Valli                                                                                                              27. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Beim Zielsprint.

Heute startete ich erneut im Urnerland. Auf dem Programm stand das traditonelle Rennen in Schattdorf. 17 Runden waren zu bewältigen. Der Parcour war kurvenreich und mit einer kleinen, aber nahrhaften Steigung. Totaldistanz 125.8 Kilometer. In der fünften Runde setzte sich eine Fünfer-Spitzengruppe ab. Einige Versuche diese Ausreisser wieder einzuholen scheiterten. Später konnten doch noch zwei weitere Fahrer, darunter auch der Tagessieger Rudolf Keller, zum Spitzen-Quintett aufschliessen. Ich konnte das Tempo im Feld gut mithalten und beendete das Rennen mit 1.13 Minuten Rückstand auf den Sieger auf Platz 30.

Am kommenden Pfingstwochenende bestreite ich zwei Rennen. Am Samstag das Bergrennen Ägeri-Raten/ZG und am Pfingstmontag das Strassenrennen in Ehrendingen/AG.

17 Runden - 3:01.52 - 125.8 Kilometer - Durchschnitt 41.503 km/h                                                                          01. Rudolf Keller, VC Gippingen                                                                                                                                   02. Olivier Beer, Team Genève                                                                                                                                      03. Mathieu Jacot, Zeta Bike Cycling Colombier                                                                                                       30. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Am heutigen Auffahrts-Tag stand das Bergrennen in Silenen auf dem Programm. Das Rennen führte bei Regen und kühlen Temperaturen von Silenen über Amsteg hinauf nach Bristen im Urner Maderanertal. Wir Amateure starteten mit den Elite-Fahrern. Gesamthaft waren 275 Höhenmeter zu bewältigen. Ich kam mit rund 2 Minuten Rückstand auf den Sieger in Bristen oben an. Damit belegte ich den 53. Rang.

Am Sonntag geht es bereits wieder in Urnerland zum Rennen in Schattdorf.

6 Kilometer - 12.52 - Durchschnitt 28.52 km/h                                                                                                           01. Tobias Lussi, Team Price Custom Bikes                                                                                                               02. Sven Schelling, VC Mendrisio, PL Valli                                                                                                                 03. Fabian Giger, Team Rabobank-Giant                                                                                                                     53. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Beim heutigen Rennen in Reverolle/VD waren vier Runden à 30 Kilometer zu absolvieren. Totaldistanz also 120 Kilometer. Die Strecke hatte einen Aufstieg und einige kurze Rampen, sowie ein paar enge Passagen. Ich konnte mich von Beginn weg vorne im Feld platzieren. Bereits kurz nach dem Start versuchten sich einige Fahrer vom Feld abzusetzen. Alle blieben aber erfolglos. Etwa nach der Hälfte der Renndistanz konnten sich gestaffelt vier Fahrer absetzen. Diese machten am Schluss auch den Sieg unter sich aus. Im Sprint des Feldes belegte ich den sechsten Rang. Im Gesamtklassement erreichte ich den 10. Platz. Mit dem heutigen Rennen bin ich zufrieden. Diese Platzierung bringt mir weitere Elitepunkte.

4 Runden - 120 Kilometer - 2:58.20 - Durchschnitt 40.37 km/h                                                                                 01. Micha Eglin, RRC Nordwest                                                                                                                                   02. Kieran Hambrook, V.C.C. Morteau Montbenoit                                                                                                  03. Jonas Elmiger, VC Rain                                                                                                                                            10. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Das heutige Handicap-Rennen in Lancy/GE habe ich nicht beendet. Nach rund 100 von insgesamt 140 Rennkilometern war für mich Schluss. Auf der anspruchsvollen Strecke in der Genfer-Landschaft konnte ich nach drei Runden das vorgelegte Tempo des Elite- / Amateurfeldes nicht mehr mithalten. Immerhin war es für mich ein gutes, wettkampfmässiges Training.

Nächste Woche geht es wieder in die Westschweiz. Am Samstag steht das Amateurrennen in Reverolle/VD über 120 Kilometer auf dem Programm.

Beim heutigen Rennen in Fully/VS ist es mir nicht so optimal gelaufen. Ich fühlte mich eigentlich gut, der Wind war aber stärker. Der 62. Schlussrang entspricht sicher nicht meiner aktuellen Form. Zu absolvieren waren 4 Runden mit einer Totaldistanz von 138 Kilometern. Vom Start weg wurde ein hohes Tempo gefahren. Die entscheidenden Fluchtgruppen bildeten sich aber erst in der letzten Runde. In einer kompakten Gruppe zu fahren war heute wegen dem starken Wind besonders wichtig. Ich erreichte das Ziel mit dem zweiten, rund 20 Fahrer umfassenden Feld. Von den über 100 gestarteten Fahrern wurden nur 72 klassiert.

Nächstes Wochenende geht es wieder in die Westschweiz. Mit 141 Rennkilometern steht das längste Frühlingsrennen auf dem Programm.

4 Runden - 138 Kilometer - 3:30.53 - Durchschnitt 39.26 km/h                                                                                 01. Recep Unalam, Centre Mondial du Cyclisme                                                                                                       02. Remo Schuler, VC Steinmaur                                                                                                                                   03. Gregory Hugentobler, Team Genève                                                                                                                     62. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Vor dem Start.

Beim heutigen Rundstreckenrennen in Schwarzhäusern/BE klassierte ich mich im 41. Schlussrang (14.Amateur). In meiner Kategorie Elite/Amateure starteten 130 Fahrer, 88 wurden klassiert. Zu absolvieren waren 32 Runden à 3.5 Kilometer. Totaldistanz also 100,8 Kilometer. Mit einem Durchschnitt von 43.077 km/h war es ein recht schnelles Rennen auf einem nicht allzu schwiergen Parcours. Nach etwa der Hälfte der Rennendistanz konnte sich eine 5er-Spitzengruppe absetzen. Diese Fluchtgruppe konnte schliesslich noch einen Vorsprung von 17 Sekunden auf das Feld ins Ziel retten. Pirmin Lang, ein Fahrer aus dem Team meines Trainingsberaters Kurt Bürgi, wurde Tagessieger. Ich konnte im Feld gut mithalten. Als 14. Amateur holte ich mir weitere Elite-Punkte. Mit meiner heutigen Leistung bin ich zufrieden.

Die nächsten Rennen finden in der Westschweiz statt. Am nächsten Wochenende in Fully/VS, dann in Lancy/GE und eine Woche später in Reverolle/VD.

32 Runden - 100,8 Kilometer - 2:20.24 - Durchschnitt 43.077 km/h                                                                          01. Pirmin Lang, Team Bürgi - FIDI BC                                                                                                                        02. Marcel Wildhaber, Scott-Swisspower MTB Racing                                                                                           03. Jan Keller, Team Hobi-Bau AG-M.F. Hügler-Wetzikon                                                                                      41. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon      

Das Erfreulichste des heutigen, zweiten Rennens der neuen Saison gleich vorweg: Ich konnte mich im 14. Schlussrang klassieren. Über 200 Fahrer sind gestartet, 118 wurden klassiert. Die äusseren Bedingungen im Jura waren schwierig. Während des ganzen Rennens regnete es und es war auch sehr kalt. Zu absolvieren waren acht Runden à 15 Kilometer, Totaldistanz also 120 Kilometer. Den Elitefahrern gelang es bis zur letzten Runde nicht, das Handicap auf das Amateurfeld aufzuholen. Erst wenige Kilometer vor dem Ziel konnten acht Elitefahrer in unser Amateurfeld hinein fahren. Diese Gruppe, zu der auch ich gehörte, hatte im Ziel noch 2.20 Minuten Vorsprung auf alle anderen Elitefahrer. Mit meiner heutigen Leistung bin ich zufrieden. Der 14. Rang im Gesamtklassement bringt mir auch die ersten Elitepunkte!

Jetzt folgt wieder eine Trainingswoche. Am Osterwochenende starte ich beim Rundstreckenrennen in Schwarzhäusern/BE. Dort habe ich im letzten Jahr den 6. Platz belegt.

8 Runden - 120 Kilometer - 2:37.18 - Durchschnitt 45.8 km/h                                                                                   01. Nicolas Baldo, Team ATLAS Personal                                                                                                                 02. Gregory Hugentobler, Team Genève                                                                                                                     03. Gian Marco Gasser, Team Hobi Bau AG                                                                                                               14. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon


Der heutige Saisonstart mit dem Handicap-Rennen in Mendrisio ist nicht ganz nach meinen Wünschen und Vorstellungen verlaufen. Die 11 Runden oder insgesamt 138 Rennkilometer waren sehr anspruchsvoll. Von Beginn weg  legten die Elitefahrer (darunter auch einige Profis) ein sehr hohes Tempo vor. Das führte unweigerlich zu einem brutalen Ausscheidungsrennen. Der Besenwagen fuhr  immer sehr nahe auf und liess zwischen dem Hauptfeld und den Nachzüglern nur wenig Spielraum. Das führte dazu, dass das Feld von 155 gestarteten Fahrern bereits nach rund drei Runden schon um einen Viertel dezimiert war. Ich gehörte leider auch zu den ausgeschiedenen Fahrern.  Von den rund  50 gestarteten Amateuren in diesem Feld wurden schliesslich nur gerade Sieben klassiert. Davon  lediglich drei  Rennfahrer  die - wie ich  - im ersten Jahr in der Amateurkategorie starten. Die Resultate finden Sie hier.

11 Runden - 138.6 Kilometer - 3:16.37 - Durchschnitt 42.295 km/h                                                                          1. Andreas Dietziker, Team Vorarlberg-Corratec                                                                                                        2. Peter Kusztor, Team Atlas Personal                                                                                                                        3. Michael Baer, Team Atlas Personal

In den vergangenen 2 Wochen habe ich zusammen mit den Fahrern des Teams Nordwest ein Trainingslager absolviert. Bei frühlingshaften Temperaturen unter der Sonne Mallorcas konnte ich gute und intensive Trainingseinheiten absolvieren.  Am 14. März steht mit dem Giro del Mendrisiotto das erste Rennen der Saison an.

An diesem Wochenende konnte ich unter der Leitung von Hanspeter Keller in Aigle ein Bahntraining absolvieren. Ich habe Einiges gelernt und weitere Bahn-Erfahrungen sammeln können. Es hat mir Spass gemacht. Gleichzeitig war auch das Nationalkader mit Daniel Gisiger in Aigle. So konnte ich auch wieder einmal mit meinen Rennfahrerkollegen einen Gedankenaustausch pflegen.


Bis am 22. Januar 2010 bin ich mit unserem Coach Achim Ecke und meinen SchulkollegInnen von der UNITED School of Sports in Stellenbosch / Südafrika im Trainingslager. Wir haben hier ausgezeichnete Trainingsbedingungen bei angenehmen Temperaturen. So ist für mich ein effizientes Strassentraining möglich. Es macht Spass!

Aktuelle Trainingslager-Berichte finden Sie hier

Liebe LeserInnen                                                                                                                                                            Ich wünsche allen viel Glück, Erfolg und Gesundheit im neuen Jahr.

Am nächsten Mittwoch, 6. Januar, fliege ich zusammen mit weiteren SchülerInnen der UNITED school of sports nach Südafrika. Dort habe ich hervorragende Trainingsbedingungen, um mich auf die kommende Saison vorzubereiten. Aktuelle News finden Sie auch im 2010 immer auf meiner Homepage.

Nach meinen Ferien im Süden habe ich zusammen mit meinem Trainingsberater die Saison 2009 sorgfältig analysiert. Kurt Bürgi hat mir dabei die Erfolgsmomente genauso wie die Schwachstellen in der vergangenen Saison aufgrund der Computer-Aufzeichnungen von Trainings und Wettkämpfen eindrücklich aufgezeigt. Dazu hat er mir Empfehlungen abgegeben, wie ich diese optimieren kann. Ich werde auch weiterhin mit diesem kompetenten Radsport-Fachmann zusammenarbeiten. Anfangs November beginnt der Neuaufbau für die nächste Saison, in der ich erstmals in der Kategorie Amateure starte. Ich freue mich darauf!


Bei meiner 4-jährigen KV-Ausbildung an der UNITED school of sports in Zürich hat anfangs August der praktische Teil begonnen. Diesen absolviere ich in der Winterthurer PR-/Medienagentur Büro 10. Es gefällt mir sehr gut. Die Arbeit ist vielseitig und spannend. Immer wieder habe ich dabei Begegnungen mit interessanten Leuten. Zwei Tage nach ihrer Wahl zur Miss Schweiz, war ich als Assistent beim Fotoshooting mit Linda Fäh dabei. Sie ist wirklich eine sympatische junge Frau. Beindruckt hat mich auch die Geduld und Ruhe, mit der alle Beteiligten am Werk waren, bis alle Fotos für die künftigen Promotionen und Werbekampagnen mit der neuen Miss Schweiz im Kasten waren. Den Bericht vom Fotoshooting mit der Miss Schweiz in der Winterthurer Zeitung finden Sie hier.

Weitere Fotoshootings mit der Miss Schweiz werden bestimmt folgen. Ganz sicher dabei bin ich auch am Sporthilfe Super10Kampf vom 30. Oktober im Zürcher Hallenstadion. Das Büro 10 betreut an diesem Anlass die Medien. Ich freue mich sehr auf diesen Einsatz und hoffe natürlich, dass ich im Publikum auch viele meiner SportkollegInnen antreffe.

Die Saison 2009 ist vorbei! Es war meine letzte Saison als Junior. Jetzt werde ich den Trainingsaufbau und die Resultate zusammen mit meinem Trainingsberater Kurt Bürgi genau analysieren und auswerten. Dies als Grundlage für die nächste Saison, in der ich erstmals in der Kategorie Amateure starten werde.

Zuerst mache ich jetzt aber eine Trainigspause und geniesse Ferien mit Sonne, Strand und Meer.

Zum Saisonschluss stand noch mal ein Handicap-Rennen auf dem Programm. Wir Junioren starteten einige Minuten vor den Elite- und Amateur-Fahrern. Nach rund der Hälfte der Renndistanz kam es zum grossen Zusammenschluss. Auf dem flachen Rundkurs wurde ein sehr hohes Tempo angeschlagen. Ich konnte ohne Probleme mit dem Feld mithalten. Nach 110 schnellen Kilometern ging es in die Schlusssteigung hinein. Ich musste bald von den schnellsten Fahrern abreissen lassen. Nachdem ich meinen Rhythmus gefunden hatte, konnte ich wieder einige Fahrer überholen. Am Ziel auf dem Allerheiligenberg kam ich als 46. von 114. gestarteten Fahrern an. Dies als sechstbester Junior und noch vor zahlreichen Amateuren und Elitefahrern.

122.7 Kilometer - 2:53.24 - Durchschnitt: 42.457 km/h                                                                                               01. Raymond Künzli, Bürgis Cycling Team                                                                                                                 02. Mirco Saggiorato , Bürgis Cycling Team                                                                                                              03. Romain Beney, VC Mendrisio                                                                                                                            46. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon, 6.53 zurück

Zielankunft Start-Etappe in Affoltern a/A.

Zum zweiten Mal konnte ich am GP Rüebliland starten. Diesmal mit dem Team Ostschweiz. Der GP Rüebliland ist ein sehr gut organisiertes Etappenrennen, bei dem die Junioren wertvolle Erfahrungen sammeln können.

In den ersten beiden Etappen hatte ich sehr gute Beine. Es lief mir ausgezeichnet. So wie ich es mir bei der Rennvorbereitung vorgestellt hatte. Es wurde eine Durchschnitts-Geschwindigkeit von ca. 42 km/h gefahren. Dieses Tempo konnte ich gut mithalten und mich jeweils im ersten Drittel der Rangliste klassieren. Das Einzelzeitfahren über 6.8 Kilometer ist mir nicht so gut gelungen. Ich habe ziemlich viel Zeit verloren. Daran muss ich noch arbeiten! Die Schlussetappe war sehr anspruchsvoll. Mit der Klassierung in dieser Etappe bin ich nicht ganz zufrieden. Es wäre heute mehr drin gelegen.

Gesamthaft bin ich zufrieden. Ich habe viele gute Erfahrungen für meine zukünftige Rennfahrer-Karriere gemacht. Eigentlich schade, dass ich dieses schöne Rennen in Zukunft nicht mehr fahren kann, weil ich im nächsten Jahr ja bereits in der Kategorie Amateure starte.

Die Resultate der einzelnen Etappen und das Gesamtklassement finden Sie hier.

Top motiviert stand ich heute Mittag am Start zu den acht Runden, gesamthaft 73.6 Rennkilometern. Eine weitere Schwierigkeit war heute neben der anspruchsvollen Strecke auch der Wind, der teilweise heftig blies. Während dem ganzen Rennen war das Tempo sehr unausgeglichen. Vom lockeren Fahren, bis hin zu rasanter Fahrt bei einer der zahlreichen Attacken, gab es Alles. Das Feld blieb das ganze Rennen über geschlossen. So kam es am Ende zu einem Massensprint. Leider kam ich nicht in einer optimalen Position um die letzte Kurve. Ich klassierte mich im 7. Rang. Mit meinem Resultat bin ich zufrieden, denn endlich konnte ich wieder einmal in die Top Ten vorstossen. Jetzt hoffe ich, dass ich - auch dank diesem Resultat - für den GP Rüebliland von anfangs September aufgeboten werde.

8 Runden -  73.6 Kilometer - 1:58.40 - Durchschnitt: 37.213 km/h                                                                            1. Gabriel Chavanne, RSC Aaretal Münsigen                                                                                                             2. Simon Pellaud, BMC-Sogecoma-Hottinger Valais Cycling Team                                                                        3. Joel Peter, RMV Cham-Hagendorn                                                                                                                          7. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Zum ersten Mal in dieser Saison bestritt ich Handicap-Rennen. Das heisst, die Junioren starteten mit einer Zeitvorgabe von 2 Sekunden pro Rennkilometer auf die Amateure und die Elite-Fahrer. Die Hitze war an beiden Rennen in Oberbottigen und Kirchdorf enorm.

Am Samstag beim Bern-West-Rennen in Oberbottigen bei Bern fand ich in einer gemischten Gruppe mit Amateuren und Elite-Fahrern Unterschlupf. Ich beendete das Rennen auf Platz 82. Von den 139 gestarteten Fahrern beendeten nur 93 das Rennen.

Noch grösser als am Samstag war die Hitzeschlacht am Sonntag beim Rennen in Kirchdorf bei Thun. Schon nach wenigen Rennkilometern wurde das Junioren-Feld von den Amateuren eingeholt. Ich versuchte mit einer gemischten Gruppe den Rückstand auf das Feld möglichst klein zu halten. Anfänglich gelang dies noch. Wegen der Hitze wurde aber auch unsere Gruppe immer langsamer und schliesslich überrundet. Dies bedeutete das Aus in diesem Rennen. Schade! Genau gleich wie mir ging es noch vielen anderen Fahrern. Nur 51 Fahrer wurden klassiert. 65 - also mehr als die Hälfte - wurden wegen zu grossen Zeitrückständen aus dem Rennen genommen.

Jetzt freue ich mich auf das Junioren-Rennen vom nächsten Sonntag am GP Kyburg. Mein Heimrennen!

Kurzfristig habe ich ein Aufgebot für den Start an der Oberösterreich Rundfahrt mit dem Ostschweizer Junioren-Team erhalten. Diese Rundfahrt kenne ich schon vom letzten Jahr. Sie führt auch in diesem Jahr wieder über drei Etappen zwischen 100 und 120 Rennkilometern. Der Parcours ist vom Profil her nicht ganz einfach. Ich freue mich auf diese Rundfahrt und werde mein Bestes geben. Aktuelle Infos: www.ooe-radsportverband.at  Komplette Rangliste: hier

 

Am Pfingstsamstag stand  für einmal nicht ein Radrennen, sondern Bike & Run in Thun auf dem Programm. Zusammen mit meinem Bruder Dominik habe ich bei diesem Wettkampf mitgemacht. Mein Bruder, der Fussball spielt, hat zweimal die Laufstrecke absolviert und ich die Radrennstrecke.Wir harmonierten als Team ausgezeichnet und belegten in der Schlussrangliste den zweiten Platz. Mit den beiden Blumensträussen, die uns die Ehrendamen bei der Siegerehrung überreichten, haben wir nachher unserer Mutter sowie unserer Grossmutter eine grosse Freude gemacht. Mir hat dieser Wettkampf zusammen mit meinem Bruder Dominik viel Spass gemacht. Beeindruckt hat mich auch die perfekte Organisation vom RRC Thun und die imposante Zuschauerkulisse entlang der Rennstrecke in der Thuner Altstadt. Resultate findet man hier.

Heute, am Tag der Auffahrt, bestritt ich mein erstes Bergrennen dieser Saison. Gestartet wurde in Silenen, dann zuerst das Tal hinauf bis nach Amsteg, wo die eigentliche Steigung begann. Eine enge und kurvenreiche Strasse führte nach Bristen hinauf. Auf den ersten Kilometern konnte ich mit den Besten gut mit halten. Doch irgendwann wurde es für mich zu schnell, ich musste abreissen lassen. Ich kam rund eine Minute nach dem souveränen Sieger Reto Indergand aus Silenen oben in Bristen an. Am Sonntag steht das Rennen im nur wenige Kilometer entfernten Schattdorf/UR an.

Silenen-Amsteg-Bristen - 6.7 Kilometer - 15.15 Min - Durchschnitt: 25.574                                                          01. Reto Indergand, VMC Silenen/IG Radsport Uri                                                                                                   02. Jonas Elmiger, VC Rain, 0.08 zurück                                                                                                                       03. Gian Gasser, VC Eschenback/Towersports, 0.32 zurück                                                                                     14. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon, 1.02 zurück

Auch an diesem Sonntag war früh aufstehen angesagt. Der Startschuss fiel um 7.40 Uhr in Lyss. Das Rennen führte über 3 Runden à rund 34 Kilometer. Auf dieser Runde stellte sich ein Haupthindernis in den Weg, der Frienisberg. Zu Beginn noch nicht so steil, doch nach einigen Kilometern kommt eine ziemlich lange und steile Rampe. Schon in der ersten Runde wurde das Tempo hochgehalten. Ich konnte den Anschluss zum Feld nicht mehr halten. Mir gelang es aber zusammen mit anderen Fahrern nach einigen Kilometern wieder zum Hauptfeld aufzuschliessen. Auch auf der Fläche versuchten es einige Fahrer mit Angriffen. Alle blieben aber erfolglos. Ich hielt mich zurück, da ich meine Kräfte sparen wollte. Als wir zum zweiten Mal in den Ansteig kamen, wurde das Tempo schon zuunterst stark forciert. Beim Bergpreis hatte ich wieder einige Meter Rückstand. Zusammen mit einer kleinen Gruppe versuche ich wieder aufzuschliessen, diesmal gelang es aber nicht mehr. So fuhr ich das Rennen in dieser kleinen Gruppe zu ende. Das Rennen beendete ich im 37. Rang mit einigen Minuten Rückstand auf den Sieger. Diese Woche werde ich mich auf das Int. 3 Etappen Rennen vom kommenden Wochenende in Frankfurt/DE vorbereiten.

3 Runden - 101.85 Kilometer - 2:39.29 - Durchschnitt 38.31 km/h                                                                            01. Gregory Hugentobler, VC Lancy                                                                                                                            02. Roman Güdel, RRC Nordwest                                                                                                                                 03. Jan Keller, Team Hobi Bau AG- M.F. Hügler                                                                                                        37. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Begegnung mit Hans "Hausi" Leutenegger bei der Raststätte Deitingen-Süd.

Auf der Heimfahrt vom heutigen Rennen in Lancy/GE hatte ich noch eine überraschende Begegnung. Genau wie wir, machte auch der erfolgreiche Unternehmer, Filmschauspieler und ehemalige Bob-Olympiasieger Hans "Hausi" Leutenegger bei der Autobahnraststätte Deitingen-Süd einen Zwischenhalt. Wir kamen mit ihm sofort ins Gespräch. Hausi ist ja ein ganz besonderes Multitalent mit viel Lebenserfahrung und ein spannender Gesprächspartner. Er hat mir zum heutigen achten Rang in Lancy herzlich gratuliert. Er selber ist auch heute noch ein begeisterter Rennvelofahrer und legt jedes Jahr mehrere tausend Kilometer zurück. Spontan hat er mir auch noch sein neues Buch mit dem Titel "Hausi Leutenegger -  Ein bisschen Glück war auch dabei" geschenkt und erst noch persönlich signiert. Dazu gab es auch noch viele aufmunternde Worte für meine weitere Karriere. Natürlich werde ich das Buch mit grossem Interesse lesen.

Der achte Platz und damit eine weitere Top Ten-Platzierung ist meine Bilanz vom heutigen Strassenrennen Memorial Jean Brun in Lancy/GE. Das Rennen führte über 3 Runden à 35 Kilometer auf einer coupierten Strecke durch das Genfer Hinterland. Als Angriffsterrain boten sich zwei kurze, aber ruppige Anstiege und ein etwas länger, konstanter Anstieg. Ich fuhr immer vorne im Feld, damit ich diesmal die entscheidende Gruppe nicht verpasse. Bei zahlreichen Attacken ging ich mit und versuchte es auch selbst. Die letzte Attacke endete rund fünf Kilometer vor dem Ziel,. Zusammen mit Lukas Müller und Christian Kappler wurden wir vom Feld wieder gestellt. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die entscheidende Gruppe mit drei Fahrern bereits vom Feld abgesetzt. Zusammen mit meinen Fluchtkollegen versuchte ich zur Spitzengruppe aufuschliessen, was aber leider nicht gelang. Nachher konzentrierte ich mich voll auf den Schlusssprint. Die Zielankunft war sehr heikel, denn auf  dem letzten Kilometer war die Strasse sehr eng und mit mehreren Kreiseln versehen. Aus den Stürzen konnten ich mich raushalten, weil ich im vordersten Teil des Feldes fuhr und so ins Ziel kam. Mit meiner heutigen Leistung  bin ich nicht ganz zufrieden, weil ich nicht in Spitzengruppe mit dabei war.

Nach dem Rennen war ich freundlicherweise vom ehemaligen Schwimm-Nationaltrainier und Trainer des Jahres, Tony Ulrich und seiner Familie,  zu einem feinen Mittagessen eingeladen. Der Kohlehydrat-Nachschub tat mir sehr gut. Mit seinen beiden Jungs Nicolas und Jéremy war es sehr lustig. Bestimmt habe ich die Beiden motiviert, dass sie auch Radrennfahrer werden wollen. :-)

3 Runden - 106,2 Kilometer - 2:41.34 - Durchschnitt 39.44 km/h                                                                              1. Jan Keller, Team Hobi Bau AG- M.F. Hügler                                                                                                          2. Micha Eglin, RRZ Goldwurst.ch - Nordwest                                                                                                          3. Jonas Elmiger, VC Rain/Toshiba                                                                                                                              8.Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Spurtsieger des Feldes in Schwarzhäusern/BE

Beim heutigen Rundstreckenrennen in Schwarzhäusern/BE habe ich den Spurt des Feldes gewonnen. Klassiert wurde ich im sechsten Rang. 24 Runden à 3.3 Kilometer, total also 75.6 Kilometer mussten zurück gelegt werden. In der sechsten Runde konnte sich eine Fünfergruppe vom Feld absetzen. Nur wenig hat gefehlt und ich hätte ebenfalls Unterschlupf in dieser Gruppe gefunden. Bald hatte diese Fluchtgruppe einen Vorsprung von über einer Minute. Weil im Feld nicht konsequent abgelöst wurde, kam ich schon bald zum Entschluss, mich ganz auf das Finale und den Schlussspurt zu konzentrieren. Dies ist mir dann auch ausgezeichnet gelungen. So gesehen bin ich mit dem heutigen Resultat zufrieden. Aus dem ersten Podestplatz in dieser noch jungen Saison ist heute zwar noch nichts geworden, aber immerhin die zweite Top Ten-Platzierung! Nächste Woche geht es wieder in die Westschweiz. Am Sonntag starte ich am Memorial Jean Brun in Lancy/GE.

24 Runden - 75.6 Kilometer - 1:50.18 - Durchschnitt 41.124 km/h                                                                            1. Jan Keller, Team Hobi Bau AG- M.F. Hügler                                                                                                          2. Gian Gasser, VC Eschenbach Tower Sports                                                                                                           3. Roman Güdel, RRC Nordwest                                                                                                                                   6. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Gegen- oder Rückenwind, das war die grosse Frage vor  dem Rennen über 102 Kilometer in Fully/VS. Schon oft in der Vergangenheit wurden nämlich die Rennen im Wallis durch den Wind stark beeinflusst. Heute war dies aber überhaupt nicht der Fall. Es war fast windstill. Drei Runden à rund 35 Kilometer mussten absolviert werden. Ein drei Kilometer langer Anstieg, eine kurze, rasante Abfahrt und wieder ein langes Flachstück waren die Charakteristik des heutigen Parcours. Von anfang an wurde ein schnelles Tempo vorgelegt. In der zweiten Runde bildete sich eine kleine Fluchtgruppe, die ihren Vorsprung auf das Hauptfeld kontinuierlich ausbauen konnte. Ich war immer an der Spitze des Feldes auf der Jagd nach der Spitzengruppe mit dabei. Bei zahlreichen Attacken war ich mitbeteiligt. Als Tagessieger fuhr Micha Eglin (RRZ Nordwest) über die Zielline. Ich erreichte das Ziel mit dem Verfolgerfeld und wurde als 13ter klassiert. Die Sieger von gestern gehörten zu den Verlierern von heute. Mit meinem heutigen 13. Platz bin ich zufrieden. Mein Formaufbau stimmt, sodass ich den kommenden Rennen zuversichtlich entgegenblicken kann. Am Ostermontag starte ich am Rennen in Schwarzhäusern/BE.

01. Micha Eglin, RRC Nordwest                                                                                                                                   02. Gregory Hugentobler, VC Lancy                                                                                                                            03. Gabriel Chavanne, Campione Celeste                                                                                                                    13. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Heute war der ganz grosse Tag meines Vereins-Kollegen vom VMC Effretikon, Christian Kappler. Er hat das heutige Rennen über 94.7 Kilometer gewonnen. Herzliche Gratulation Christian zu deinem ersten Sieg. Das hast du super gemacht!

Drei Runden à etwas mehr als 30 Kilometer auf einerm hügeligen Parcour standen auf dem Programm. Zeitweise hatten wir windige Verhältnisse. Vom Start weg gab es immer wieder Ausreissversuche. Keine Gruppe kam aber entscheidend weg. Ausreisser wurden immer wieder zurück geholt. Ich versuchte es auch einige male, war aber auch nicht erfolgreich. Acht Kilometer vor dem Ziel griff Christian Kappler an. Klar, dass ich jetzt keine Nachführarbeit mehr verrichtete, um Christans Attacke nicht zu gefährden. Ich erreichte das Ziel als 24. im Feld, neun Sekunden hinter dem Tagessieger Christian. Mit diesem Rang bin nicht ganz zufrieden. Morgen starte ich am Prix des Vins Henri Vallton in Fully/VS. Ein neuer Tag - eine neue Chance für mich!

3 Runden - 94.7 Kilometer - 2:23.26 - Durchschnitt 39.61 km/h                                                                                01. Christian Kappler, VMC  Effretikon                                                                                                                       02. Jonas Erzer, VCO Délemont Megabike                                                                                                                  03. Lukas Jaun, RRC Magglingen                                                                                                                                24. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon               


Beim zweiten Rennen dieser Saison erreichte ich mit dem 8. Platz eine Top Ten-Klassierung, in der gleichen Zeit wie der Tagessieger. Das heutige Rennen war für alle Fahrer auch ein Kälte-Test! Die Strasse war nass, links und rechts hatte es noch grosse Schneemauern. Fünf Runden à 15 Kilometer mussten auf einer coupierten Strecke absolviert werden. Besonders anspruchsvoll war jeweils ein rund drei Kilometer langer Anstieg zum Ziel. Von Anfang an überwachten sich alle Fahrer im Feld, sodass keine Fluchtgruppe entscheidend wegfahren konnte. Nach der Steigung konnten auch abgehängte Fahrer immer wieder aufschliessen. Schliesslich wurde im Schlussprint über den Tagessieg entschieden. Der im Feld noch wenig bekannte Stéphane Parisod aus Bulle konnte sich wenige Meter vor uns ins Ziel retten und sich als Tagessieger feiern lassen. Fazit: Ich bin mit meiner heutigen Leistung zufrieden. Gewünscht hätte ich mir zwar lieber eine kleine, frühere Fluchtgruppe, die das Rennen entscheidender hätte prägen können. Mit ein wenig mehr Punch im Finale wäre mir heute vielleicht sogar ein erster Podestplatz in dieser Saison gelungen. Am nächsten Wochenende starte ich an zwei Rennen im Waadtland und im Wallis: Kalender.

5 Runden - 75 Kilometer - 1:57.12 - Durchschnitt 38.40 km/h                                                                                  1. Stéphane Parisod, Pédale Bulloise                                                                                                                           2. Jan Keller, Team Hobi Bau AG- M.F. Hügler                                                                                                       3. Loic Hugentobler, VC Lancy                                                                                                                                     8. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon             

Heute ging es endlich mit der neuen Saison los! Auf dem Programm stand, wie schon letztes Jahr, der Giro del Mendrisiotto. Zu bewältigen waren 7 Runden, mit gesamthaft 88 Kilometern. Auch das Wetter spielte gut mit. Frühmorgens um 8 Uhr als der Startschuss fiel, war es noch ziemlich kalt. Später aber kam dann die legendäre Tessiner-Sonne doch noch. Am Start war bei den meisten Fahrern eine gewisse Nervosität zu spüren, denn niemand wusste wo er genau "steht". Deshalb war das Rennen zu beginn sehr hektisch. Ich konnte mich gut im Feld platzieren. Den Kulminationspunkt passierte ich jeweils mit dem Feld. Bereits in der zweiten Runde konnten sich  zwei Italiener vom Feld absetzen. Als diese ausser Sichtweite waren, brach das Tempo im Feld stark ein. Die Teamkollegen der Ausreisser neutralisierten das Feld. Nur als es bergan ging, wurde das Tempo forciert. In dieser Phase war ich immer an der Spitze des Feldes, um auf einen Angriff reagieren zu können. Ich kam mit dem Feld auf die Zielgerade. Für die zwei Ausreisser wurde es noch einmal sehr knapp. Ihr Vorsprung von zwischenzeitlich fast vier Minuten schmolz bis auf wenige Meter,  die sie vor dem Hauptfeld in Ziel retten konnten. Ein weiterer Italiener ersprintete sich den dritten Platz. Zeitgleich mit ihm kam ich als 20. ins Ziel. Meine Rennbilanz: Mit dem Rennverlauf bin ich zufrieden. Auf der Zielgeraden hätte ich mir aber noch etwas mehr Unterstützung von Glücksgöttin Fortuna gewünscht. Mein nächster Start ist am 29. März beim GP de la Courtine in Les Genevez/JU.

7 Runden - 88 Kilometer - 2:25.27 - Durchschnitt 36.384 km/h                                                                                 01. Francesco Sedaboni, Team FLL.I Giorgi/ITA                                                                                                       02. Mattia Vigano, US Biassono/ITA                                                                                                                          03. Ivan Belotti, Team FLL.I Giorgi/ITA, 2 Sek. zurück                                                                                             20. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Vom 14. - 28. Februar war ich mit dem RV Uster Flatera unter der bewährten Leitung von Hans Temperli im Trainingslager in Zypern. Wir logierten am gleichen Ort wie schon im letzten Jahr, nämlich im Hotel Atlantica Miramare Beach. Die Temperaturen bewegten sich zwischen 10 und 20 Grad. Das war ideales Radsport-Wetter für unsere Trainingseinheiten. Täglich trainierten wir 4-6 Stunden oder etwa 100-160 Kilometer. Wir konnten dabei unsere Ausdauer deutlich steigern. Dazwischen haben wir regelmässig Ruhetage eingelegt. Dies, damit bei den darauf folgenden Trainingseinheiten die Qualität wieder stimmte. In den Freizeitstunden haben viel geschlafen, Filme und TV geschaut oder im Internet gesurft. Im Hotel war das Dank "Wireless" mit dem eigenen Laptop problemlos möglich. Im gleichen Hotel logierten sonst vor allem ältere Gäste sowie einige Hobbyrennfahrer. Der ehemalige Schweizer Radprofi Thomas Wegmüller, über den wir unser Trainingslager-Arrangement gebucht hatten, hat uns im Hotel ebenfalls besucht. Fazit: Mit dem Verlauf des Trainingslagers und dem erreichten Formstand bin ich zufrieden. Jetzt geht es noch zwei Wochen bis zum Saisonstart-Rennen am 15. März in Mendrisio/TI.

Das Jahr 2009 beginnt für mich fulminant! Organisiert von der UNITED school of sports , an der ich meine KV-Ausbildung absolviere, findet vom 05.-24. Januar 2009 ein Trainingslager in Stellenbosch/Südafrika statt. Unter der Leitung unseres Lehrers, Achim Ecke, reise ich zusammen mit weiteren UNITED-SchülerInnen nach Südafrika. Wohnen werden wir in einem Studenten-Camp. Die Trainigsbedingungen und die klimatischen Verhältnisse sind in dieser Jahreszeit in Südafrika natürlich wesentlich besser, als bei uns in der Schweiz. Ich habe mir für dieses Trainingslager Einiges vorgenommen und freue mich sehr darauf.

Allen meinen Trainern, RennfahrerkollegInnen, Freunden und Bekannten wünsche ich frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Dies verbunden mit den besten Wünschen für gute Gesundheit, Glück und Wohlergehen im 2009.

Seit der Wiederaufnahme des Trainings anfangs November trainiere ich nach den Trainingsplänen von Kurt Bürgi mit dem Power-Coach Programm. Mit diesem Programm können meine Trainingseinheiten präzise ausgewertet werden. Damit ist eine optimale Trainingssteuerung möglich. Ich bin überzeugt, dass mich dies weiterbringen wird.


Am Freitagabend war ich am Super10Kampf im Zürcher Hallenstadion. Ich stellte mich der Schweizer Sporthilfe als freiwilliger Helfer zur Verfügung. Meine Aufgabe war es, Programme und Lose zu verkaufen. Die BesucherInnen zeigten sich zu Gunsten des Nachwuchssports recht kauffreudig . Zwischendurch konnte ich auch einige Blicke auf die amüsanten Spiele mit SpitzensportlerInnen, darunter auch Olympiasieger Fabian Cancellara und Bronzemedaillen-Gewinner Nino Schurter, werfen. Der Einsatz machte mir Spass. Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei! Weitere Sporthilfe-Infos im Internet: www.sporthilfe.ch

Gute Stimmung im Fahrerfeld vor dem Start zum letzten Strassen-rennen der Saison 2008.

Die Radrennsaison 2008 hat dort aufgehört, wo sie begonnen hat -  im Tessin -  mit dem GP Monte Tamaro in Bironico. Das Rennen war sehr anspruchsvoll. Es mussten acht Runden mit total 84 Kilometern bewältigt werden. Im Schlussklassement belegte ich den 10. Rang. Ein versöhnliches Resultat einer für mich nicht ganz einfachen Saison im ersten Junioren-Jahr.

Jetzt gehe ich zwei Wochen in die Ferien. Sandstrand und Meer sind angesagt. Dann mache ich eine Saisonanalyse und befasse mich mit der Planung der  nächsten Rennsaison.

8 Runden - 84 Kilometer                                                                                                                                              01. Gil Jacot- Descombes, VC Lugano - Arbedo - Griffon - Finstral                                                                        02. Kevin Dessimoz, Cyclophile Morgien                                                                                                                   03. Ramon Bechter, RMV Schleithiem                                                                                                                         10. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Dieses Jahr durfte ich zum ersten Mal an der legendären Züri-Metzgete starten. Das Rennen führte über zwei grosse, je 52 Kilometer lange Runden mit den Anstiegen Siglisdorfer und Regensberg. Der erste der beiden Anstiege war extrem steil. Neben der schwierigen Strecke meinte es auch Petrus nicht wirklich gut mit uns Rennfahrern. Es regnete in Strömen bis sich gegen Ende es Rennens endlich die Sonne ein bisschen zeigte. Auf den ersten 25 Kilometern gab es einige Angriffe. Es konnte sich eine grössere Gruppe absetzen.  In der ersten Steigung teilte sich das Feld in mehrere Gruppen auf. Nach der Abfahrt konnten die Meisten wieder zum Feld aufschliessen. Der zweite Anstieg, der Regensberg, war nicht so steil wie der Erste, dafür etwas länger. Auch hier konnte ich nach der Abfahrt wieder zum Feld aufschliessen. In der zweiten Runde überquerte ich den Siglisdorfer-Bergpreis als Letzter des Hauptfeldes. Leider musste ich in der Gegensteigung das Feld ziehen lassen. So fuhr ich zuerst einige Kilometer alleine, bis eine Verfolgergruppe zu mir aufschloss. Am Fusse des Regensbergs waren wir knapp hinter dem Feld. Ich fuhr von Anfang an mein Tempo hinauf. Ich kam dem Feld aber nicht näher. Später schloss Christian Andres zu mir auf. Wir fuhren zusammen bis zum Ziel. Ich belegte am Ende den 23. Rang.

2 Runden - 104 Kilometer - 2:38.17 - Durchschnitt: 39.422 km/h                                                                          01. Marcel Aregger, VC Aegeri                                                                                                                                     02. Silvan Dillier, GS Schumacher - Harvia                                                                                                                  03. Gil Jacot-Descombes, VC Lugano-Arbedo Griffon Finstral                                                                               23. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Unser Team am                GP Rüebliland

Den GP Rüebliland konnte ich mit dem Team aus der Nordwestschweiz  unter der Leitung von Beat Vogel bestreiten. Herzlichen Dank an alle Team-Betreuer für die Unterstützung bei diesem Rennen.

1. Etappe Habsburg, 29.08.2008, 102 km, 2:26.10, Durchschnitt: 41.87 km/h                                                Die erste Etappe führte zuerst in einer grossen Schlaufe rund um die Habsburg. Nachher waren noch zwei weitere, etwas kleinere Runden zu fahren. Am Schluss war noch der anfänglich sehr steile Anstieg hinauf zur Habsburg zu bewältigen. Während des ganzen Rennens fuhr ich vorne im Feld. Während der ganzen Etappe gab es zahlreiche Stürze. Ich war aber glüklicherweise nie darin verwickelt. Das ganze Rennen lief es mir eigentlich gut. Rund 10 Kilometer vor dem Ziel begannen meine Kräfte aber zu schwinden. Ich konnte mich noch bis zum  Beginn des Anstiegs im Feld behaupten. In der Steigung verlor ich den Kontakt und kam so kurz nach Hauptfeld im Ziel oben an. Im Tagesklassement belegte ich Rang 90.

2. Etappe Sulz, 30.08.2008, 67.5 km, 1:37.41, Durchschnitt: 41.461 km/h                                                      Heute galt es zuert eine Zusatzschleife und dann drei Mal den Sulzerberg zu bezwingen. Am Anfang des Rennens war ich vorne im Feld dabei, so konnte ich auch einmal mit einer Spitzengruppe mitgehen. Leider wurden wir nach einigen Kilometern wieder gestellt. Schon beim ersten Aufstieg zum Sulzerberg verlor ich den Kontakt zum Hauptfeld. Ich erreichte das Ziel in einer abgehängten Gruppe mit einigen Minuten Rückstand. Tagesklassement: 103. Rang.

3. Etappe Zeitfahren Schneisingen, 30.08.2008, 7.7 km                                                                                       Am Nachmittag stand das Zeifahren auf dem Programm. Strecke: Zuerst einige Kilometer leicht abfallend auf einer breiten Strasse. Dann auf kleineren ansteigenden Nebenstrassen zurück zum Start und Ziel. Mir lief es nicht besonders gut. Ich verlor auf allen Streckenabschnitten Zeit.  Etappenrang 102.

4. Etappe Schneisingen, 31.08.2008, 104.7 km, 2:29.35, Durchschnitt: 41.992 km/h                                   Am heutigen letzten Tag lief es mir wieder besser. Die Strecke umfasste zuerst wieder eine grosse Runde, dann zwei Kleinere mit dem Zurzacherberg und einer weiteren Steigung. Ich konnte mich immer im vorderen Teil des Feldes behaupten. Ins Ziel kam ich als 36. im lang gezogenen Hauptfeld in Schneisingen an. Im Gesamtklassement belegte ich den 85. Rang

Persönliche Schlussbilanz:                                                                                                                                         Rangmässig hätte ich mehr erreichen können. Ich hatte mich gut auf dieses Mehrtagerennen vorbereitet. Ich habe viele Erfahrungen machen können, die mir auch in Zukunft nützlich sind. Es war eine schöne, gut organisierte Rundfahrt. Im nächsten Jahr will ich wieder mit dabei sein.

Detallierte Resultate unter: www.gp-ruebliland.ch

Weil ich als Vorbereitung auf die Ober-Oesterreich Rundfahrt vom 8.-10. August noch ein Strassenrennen bestreiten wollte, und in der Schweiz leider Keines stattfand, entschloss ich mich beim LBS - Cup in Opfingen/DE an den Start zu gehen. Ich kannte diese Strecke, denn schon als Schüler bin ich einmal bei diesem Rennen gestartet. Gleich nach dem Start ging es in den ersten von zwei kurzen, aber steilen Anstiegen. Da ich vorne im Feld fuhr, kam ich auch ohne Probleme durch die engen Passagen in der Abfahrt. Nach einigen Kilometern folgte die zweite Rampe. Danach ging es eine langgezogene Abfahrt hinunter in Richtung Ziel. Schon vor Rennhälfte konnten sich zwei Fahrer absetzen. Der eine dieser beiden gewann das Rennen als Solist. Als ich einmal ziemlich weit hinten im Feld fuhr, wurde vorne beschleunigt und ich konnte den Anschluss nicht mehr halten. Auf den folgenden Kilometern konnte ich aber rasch wieder zum Feld aufschliessen. Als wir dann nach 11 Runden und 74 Kilometern auf die Zielgerade kamen, war ich wieder ganz vorne im Feld mit dabei. Ich ersprintete mir den 11. Schlussrang.

11 Runden - 74 Kilometer                                                                                                                                               01. Timur Slvi, activity-racing-team.de                                                                                                                        02. Vincent Augustin, Wolfi/s Bike Shop                                                                                                                   03. Lukas Vollmer, Team Ortema                                                                                                                                   11. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Start und Ziel lag bei der Sportanlage Breite in Schaffhausen. Gleich vom Start weg wurde ein sehr schnelles Tempo vorgelegt. Ich konnte gut mithalten. In den Wertungen konnte ich mir keine Punkte ersprinten. Etwa bei Rennhälfte konnte sich eine 5er-Gruppe absetzen. Diese teilten dann die Punkte unter sich auf. Im Feld wurde erst gegen Ende des Rennens das Tempo wieder verschärft. Als es auf die letzte Runde ging, versuchte ich  mich mit einem Angriff vom Feld abzusetzen und zu der Spitzengruppe aufzuschliessen. Leider gelang mir das nicht und ich wurde wieder vom Feld gestellt. Das Rennen beendete ich im vorderen Teil des Feldes. Da ich aber keine Punkte ergattern konnte während des Rennens, belegte ich am Schluss den 16. Rang.

40 Runden -  48 km - 1:08.08 - Durchschnitt 42.270 km/h                                                                                          01. Tino Eicher, RV Zürich                                                                                                                                        02. Dario Stäuble, VMC Gansingen                                                                                                                              03. Roman Güdel, RRZ goldwurst.ch Nordwest                                                                                                         16. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Unser Team in der Westschweiz

Die Tour du Pays de Vaud ist zu Ende. Für mich war es eine tolle Erfahrung mit einem perfekt organisiertem Team. Natürlich musste ich auch "Lehrgeld" zahlen. Rundfahrten sind halt doch etwas Anderes als Eintagesrennen. Ich beendete diese Rundfahrt auf Rang 93. Herzlichen Dank dem Team-Staff mit Team-Chef Philipp Roos, Masseurin Simone Schuler, Mechaniker Michael Flammer und Allrounder Jonathan Stauffer. Ihr habt zum Wohle aller fünf Rennfahrer einen Super-Job gemacht!

1. Etappe Mannschafts-Zeitfahren Moudon, 5 Kilometer: Wir mussten einen Rundkurs im Dorf Moudon vier Mal befahren. Wir starteten schnell und konnten dies durchziehen. Leider verlor ich auf der letzten Runde nach einer Kurve den Kontakt zum Rest unserer Mannschaft. Am Ende belgten wir den guten 8. Rang.

2. Etappe Cossonay-Cossonay, 114 Kilometer: Die Strecke führte von Cossonay oberhalb von Lausanne zuerst Richtung Genfersee hinunter. Anfangs war das Rennen sehr hektisch, es gab deshalb auch einige Stürze. Nach etwa 20 Kilometern ging es in die erste Steigung des Rennens hinein, diese war rund 5 Kilometer lang und anfangs nicht so steil. Ich fuhr etwa in der Mitte des Feldes in den Anstieg hinein. Im unteren Teil konnte ich mich gut platzieren. Gegen Ende der Steigung wurde ich aber bis zum Ende des Feldes durchgereicht. So verlor ich den Kontakt zum Hauptfeld. Auf dem restlichen Teil der Strecke bildete sich eine Gruppe. Wir harmonierten gut und konnten das Ziel noch vor Kontrollschluss erreichen.

3.a Etappe Penthaz-Château-d`Oex, 79 Kilometer: Gestartet wurde heute Morgen bei Regen. Gleich von Beginn weg ging es stets bergauf. Beim letzten Anstieg musste ich reissen lassen und fiel in die Wagenkolonne zurück. Schnell bildete sich eine grössere Gruppe. Wir kamen gut voran. Im Schlussanstieg hinauf Richtung Château-d`Oex wurde das Tempo noch einmal erhöht. Einige Fahrer fielen zurück. Ich kam mit der Spitze unserer Gruppe oben an, mit rund fünf Minuten Rückstand auf den Sieger.

3.b Etappe Zeitfahren Rougement-Château-d`Oex, 9 Kilometer: Am Nachmittag fand ein Einzelzeitfahren über 9 Kilometer statt. Die Strecke führte über enge und teils auch Naturstrassen. Nach dem Start ging es leicht abwärts. Dann war es aber ein ständiges Auf und Ab. Zum Ziel hinauf stieg die Strecke dann wieder an. Die letzen 500 Meter schienen endlos. Gewonnen wurde das Rennen vom Zeitfahren -Weltmeister.

4. Etappe Assens-Eclépens, 117 Kilometer: Auf den ersten 40 Kilometern ging es immer Auf und Ab. Ich konnte mich immer vorne im Feld aufhalten. Danach ging es von Moudon her zirka 5 Kilometer bergauf, da wir am Morgen die Strecke mit dem Auto abfuhren, kannte ich diesen schon. Ich kam zuhinterst im Feld beim Bergpreis an und konnte mich gerade so noch mit dem Feld darüber retten. Das letzte Hindernis des Tages stand rund 10 Kilometer vor dem Ziel an. An diesem Anstieg musste ich zusammen mit weiteren Fahrern vom Feld abreissen lassen. Und kam so kurz nach dem Feld im Ziel an.

Alle Resultate und Details zur Tour du Pays de Vaud gibt es unter www.tpv.ch

Vom 29. Mai bis am 1. Juni bin ich zusammen mit dem Team Zoug an der Tour du Pays de Vaud. Diese Rundfahrt beginnt mit einem Mannschaftszeitfahren. An den weiteren Tagen finden vier Etappen statt, inklusive eines Einzelzeitfahrens.

Tägliche News und Resultate gibt es unter www.tpv.ch

Unser Team:                                                                                                                                                                     Fahrer: Marcel Aregger, Tobias Lussi, Samuel Horstmann, Matthias Imstepf, Orgetorix Kuhn                        Team-Chef: Philipp Roos                  Mechaniker: Michael Flammer                                                                        Masseurin: Simone Schuler             Bertreuer: Jonathan Stauffer

Heute bestritt ich mein erstes Bergrennen. Von aus Ägeri führte dies auf den Raten hinauf. Wir starteten zusammen mit den Elite-Fahren. Die zehn Kilomter lange Strecke führte zuerst entlang des Sees, dann ging es hinauf in Richtung Raten. Ich konnte mir im flachen Teil eine gute Position erkämpfen. Auf den ersten Kilometern der Steigung konnte ich vorne mithalten. Dann aber konnte ich das Tempo nicht mehr mithalten und fiel zurück. So bildeten sich einige kleine Verfolgergruppen. Im mittelern Teil der Steigung musste ich teilweise um den Anschluss kämpfen, konnte ihn aber immer halten. Im oberen Teil erhöhte ich das Tempo in unserer Gruppe noch einmal. Ich konnte noch einge Fahrer vor mir überholen. Oben kam ich als 20. der Kategorie Junioren an.

01. Dominik Fuchs, RV Zürich                                                                                                                                      02. Lukas Jaun, RRC Magglingen                                                                                                                                03. Tobias Lussi, RMV Cham-Hagendorn                                                                                                                  20. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Regen statt die legendäre Tessiner Sonne empfing uns heute zum Rennen in Gambarogno. Zu bewältigen waren vier Runden mit total 84 Kilometern. Es war eine anspruchsvolle, selektive Strecke mit einem harten Aufstieg zur Zielgeraden. Schon in der ersten Runde wurde das Fahrerfeld weit auseinander gerissen. Zehn Fahrer konnten sich frühzeitig absetzen. Ich konnte ihr Tempo nicht mithalten und fuhr  das Rennen im ersten Verfolgerfeld bis am Fusse des letzten Aufstieges. Dieses Feld reduzierte sich in diesem Aufstieg zum Ziel immer mehr. Ein Fahrer nach dem anderen fiel zurück. Ich konnte bis zum Schluss vorne mithalten und klassierte mich im 15. Schlussrang. Nach dem Rennen gab es für alle Fahrer und Betreuer einen leckeren Teller Tessiner-Pasta. Das war eine Super-Idee, die andere Organisatoren gerne nachahmen können. Rennfahrer haben schliesslich immer Hunger.... :-)!

4 Runden - 84.3 Kilometer - 2:09.10 - Durchschnitt 39.158 km/h                                                                              01. Silvan Dillier, GS Schumacher - Harvia                                                                                                                  02. Gil Jacot-Descombes, VC Lugano-Arbedo Griffon Finstral                                                                               03. Patrick Lutenauer, VC Pfaffnau Pneuhaus Frank                                                                                                 15. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Dieses Jahr fand der GP Rund um Visp auf einer neuen Strecke statt. Zu bewältigen war 45 mal ein Rundkurs à 2.5 Kilometer. Die Strecke gefiel mir nicht so gut wie im letzten Jahr. Bereits in der zweiten Runde gab es einen Sturz. Einige Fahrer um mich herum stürzten. Ich konnte mich gerade noch retten. Leider erwischte es aber meine Bremse. Deshalb musste ich kurz absteigen, um diese wieder zu richten. Bei einem Tempo von über 40 km/h entstand innert kurzer Zeit ein etwa 500 Meter grosses Loch zwischen mir und dem Feld. So entschloss ich mich, mein Tempo zu reduzieren, um dann wieder im Feld fahren zu können. Ich beendete das Rennen im Feld. Durch mein Missgeschick am Anfang des Rennens und den Rundenrückstand fiel ich in der Rangliste auf den 35. Platz zurück. Hoffentlich findet das Rennen im nächsten Jahr wieder auf einer anderen, längeren Rundstrecke statt.

45 Runden - 103.5 km - 2:30.41 - Durchschnitt 41.21 km/h                                                                                        01. Simon Frank, VC Pfaffnau Pneuhaus Frank                                                                                                          02. Siarhei Plisko, Centre Mondial du Cyclisme                                                                                                         03. Joel Eglin, RRZ goldwurst.ch Nordwest                                                                                                               35. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Nach einer anstrengenden Trainingswoche in Italien startete ich heute an der Berner Rundfahrt in Lyss. Um 8 Uhr fiel der Startschuss zu den drei Runden mit dem steilen Anstieg hinauf zum Frienisberg. Nach rund fünf Kilometern ging es in den Anstieg hinein. Unten war dieser noch nicht so steil. Ich konnte noch gut mithalten. Als es dann steiler wurde, musste ich kämpfen. Den Bergpreis erreichte ich im hintern Teil des Feldes. Der Rest der Runde war ein leichtes Auf und Ab. Auf diesem Abschnitt konnte ich ohne Probleme mit dem Feld mithalten. In der zweiten Runde musste ich leider am Berg vom Feld abreissen lassen. Als es wieder flacher wurde, versuchte ich sofort wieder zum Feld aufzuschliessen. Ich kam dem Feld immer näher, konnte aber nie ganz aufschliessen. Später stiess eine Gruppe von sechs Fahrern zu mir. Anfangs waren wir mit aller Kraft auf der Verfolgung, doch dann mussten wir einsehen, dass wir das Feld kaum mehr einholen würden. So fuhren wir in unserem Tempo weiter. Nach einiger Zeit kam ein zweites Feld von hinten. Im Schlusssprint hatte ich eine gute Position und konnte den Sprint dieses zweiten Feldes im vordersten Teil des Rennens beenden. In der Gesamtabrechnung belegte ich den 46. Rang. Mit diesem Resultat bin ich grundsätzlich zufrieden, denn ich kam ja direkt aus dem Trainingslager und wusste, dass ich heute kaum mit der Spitze mithalten kann.

3 Runden - 101.85 km - 2:31.35 - Durchschnitt 40.314 km/h                                                                                      01. Lorenzo Rossi, VC Lugano                                                                                                                                      02. Patrick Schelling, VC Fischingen                                                                                                                            03. Tobias Lussi, RMV Cham-Hagendorn / Bikegarage                                                                                           46. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Eine Woche trainierte ich zusammen mit den Rennfahrern vom RV Uster Flatera auf den Strassen rund um Gatteo a Mare. Nach der Ankunft und dem Zimmerbezug starteten wir zu unserer ersten Trainingseinheit. Anfangs noch nicht so schnell, um die Beine von der langen Autofahrt etwas zu lockern. Später aber dann schneller. So kamen wir auf rund 2.5 Stunden. An den folgenden Tagen spulten wir zwar nicht wahnsinnig viele Kilometer ab, dafür sehr intensive. Weil es am Dienstag regnete, zogen wir dann unseren Ruhetag ein. Wir fuhren nur 1.5 Stunden locker. Die weitern Tage waren auch sehr intensiv. Freitags stand noch ein etwas lockerers Training auf dem Programm, weil ich am Sonntag an der Berner Rundfahrt an den Start ging. Das Trainingslager hat mir gut getan. Ich trainere gerne mit den Rennfahrerkollegen vom RV Uster Flatera unter der kompetenten Leitung von Hans Temperli.

Das heutige Rennen führte in einem 1.5 Kilometer langen Rundkurs um die Firma Bühler in Uzwil. Als um 9 Uhr der Startschuss fiel, standen nur gerade halb so viele Fahrer an der Startlinie wie eingeschrieben waren. Schade! Bei der ersten Punktewertung nach drei Runden sprintete ich nicht mit, denn ich wollte meine Kräfte noch schonen. In der zweiten Wertung konnte ich mir einen Punkt sichern. Leider blieb dies auch der Einzige. Während der zweiten Hälfte des Rennens konnten sich zwei Fahrer absetzen. Im Feld wurde gezögert und diese Beiden wurden bis zum Schluss nicht wieder eingeholt. In der Endabrechnung belegte ich den 10. Rang.

Am nächsten Samstag fahre ich zusammen mit dem RV Uster Radsport Flatera ins Trainingslager nach Italien. Dort werde ich eine Woche rund um Gatteo a Mare trainieren. Dies hoffentlich bei schönem Wetter. Mein nächstes Rennen ist die Berner Rundfahrt in Lyss am 4. Mai.

24 Runden - 36 km - 55.27 - Durchschnitt 38.954 km/h                                                                                              01. Oliver Hofstetter, RV Uster Radsport Flatera                                                                                                       02. Patrick Schelling, VC Fischingen Girini                                                                                                                 03. Micha Eglin, RRZ goldwurst.ch Nordwest                                                                                                           10. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Heute fand gleich das nächste Rennen in der Romandie statt. Diesmal in Lancy bei Genf. Gleich nach dem Start ging es eine kurze Rampe hinauf. Der Rest der Runde war anfangs ein leichtes Auf und Ab. Nach dem einzigen langen Anstieg ging es dann wieder fast flach zurück ins Ziel. Es gab von Beginn weg zahlreiche Angriffe. Bereits vor dem ersten langen Anstieg hatten sich etwa fünf Fahrer davon gemacht. Später folgte eine drei Mann starke Verfolgergruppe. Leider war ich nicht mit dabei. Der Vorsprung dieser Gruppe wuchs schnell, denn im Feld wollte kein Fahrer Führungsarbeit leisten. Im Feld wurde nie wirklich schnell gefahren. So kam es immer wieder zu Angriffen, die aber meist sofort neutralisiert wurden. In der letzten Runde versuchte ich es mit einem Angriff im Anstieg. Anfangs sah es gut aus. Wir konnten schnell ein Loch zum Feld aufreissen. Auf den langen Geraden zurück zum Ziel hatten wir aber keine Chance. Wir wurden nach einigen Kilometern wieder gestellt. Gegen Ende des Rennens konnten sich noch einige Fahrer absetzen. Mir fehlte am Schluss ein bisschen die Kraft um mit einer dieser Gruppen mit zu fahren. So blieb für mich am Ende der 29. Rang

3 Runden - 106 Kilometer - 2:41.06 - Durchschnitt 39.48 km/h                                                                                 01. Patrick Lutenauer, VC Pfaffnau Pneuhaus Frank                                                                                                 02. Daniel Rinner, Procycle Bregenz                                                                                                                            03. Julien Malaquin, Comité Cycliste de l`Ain                                                                                                            29. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Diese Strecke kannte ich ja schon vom letzten Jahr. Deshalb wusste ich auch das mir dieses Rennen eigentlich liegt. Im Vorjahr konnte ich dieses Rennen nämlich gewinnen! Auf der etwas mehr als 30 Kilometer langen Runde gab es einige Abschnitte, die auf engen Nebenstrassen zu fahren waren. Darum war es wichtig, immer ganz vorne zu fahren. Dies um auf Angriffe reagieren zu können und Stürzen aus dem Weg zu gehen. Dies gelang mir meist. Bereits in der ersten Runde konnten sich zwei Fahrer vom Feld absetzen. Anfangs waren sie noch in Sichtweite. Später jedoch setzten sie sich weiter ab. Im langen Anstieg zu Beginn der letzten Runde konnten wir die beiden Spitzenfahrer wieder stellen. Gleich darauf wurde wieder angegriffen. Einige Fahrer lösten sich, wurden aber wenige Kilometer nach der Steigung wieder eingeholt. Weiterhin gab es zahlreiche Attacken. Auf einem etwas flacheren Abschnitt konnten sich drei Fahrer davon machen. In einer kleinen Steigung rund fünf Kilometer vor dem Ziel griff ich zusammen mit Lukas Jaun an. Wir Beide machten uns auf die Verfolgung der Spitzenfahrer. Wir konnten schnell einige Meter heraus fahren. Leider wurde unser Vorsprung nicht wirklich grösser. So kam zirka zwei Kilometer vor dem Ziel das heranbrausende Feld und sog uns wieder auf. Auf der ansteigenden Zielgerade fehlte mir die Kraft um ganz vorne mitzusprinten. Für mich resultierte der 19. Platz.

3 Ruden - 94.5 Kilometer - 2:27.55 - Durchschnitt 38.33 km/h                                                                                  01. Sean Downey, Centre Mondial du Cyclisme                                                                                                        02. Julien Malaquin, Comité Cycliste de l`Ain                                                                                                            03. Remo Schuler, GS Schumacher - Harvia                                                                                                           19. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Heute war wieder einmal richtig früh aufstehen angesagt. Der Startschuss fiel bereits um 07.40 Uhr. Deshalb reisten mein Vater und ich schon am Vorabend ins Wallis. Gleich nach dem Start, der bei Regen über die Bühne ging, versuchte sich ein Fahrer vom Feld abzusetzen. Deshalb wurde gleich auf den ersten Kilometern schnell gefahren. Nach nicht ganz der Hälfte der 36 Kilometer langen Runde ging es in den Anstieg hinein. Dieser war zirka 2 Kilometer lang. Oben angekommen ging es sofort in die rasante Abfahrt, die mit einer Haarnadelkurve endete. Gleich nach dieser Kurve konnte ich wieder zum Feld aufschliessen. Denn ich wurde im Anstieg nach hinten durchgereicht. Auf der Strecke zurück zu Start und Ziel herrschte starker Gegenwind. Auch jetzt wurde stets angegriffen. Bis zum nächtsten Anstieg konnte ich mich vorne im Feld positionieren. Ich fuhr vorne in den Anstieg hinein, wurde aber sofort wieder nach hinter durchgereicht. Nach der Abfahrt konnte ich nicht wieder zum Hauptfeld aufschliessen. Einige weitere Fahrer schlossen noch von hinten zu meiner Gruppe auf. Leider wollten sich nicht alle an der Führungsarbeit beteiligen. Deshalb kam es auch hier zu einem Angriff. Ich machte mich zusammen mit vier anderen Fahrern auf die Verfolgung des Feldes. Dieser Kampf war vergebens, denn bei diesem Gegenwid kamen wir dem Feld nicht näher. Beim letzten Mal, als wir den Anstieg bewältigen mussten, verkleinerte sich unsere Gruppe weiter. So fuhren wir zu zweit in Richtung Ziel. Am Ende belegte ich den 42. Rang von rund 90 Startenden.

3 Runden - 102 km - 2:40.44 - Durchschnitt 38.25 km/h                                                                                             01. Fabio Felline, A.S.D. Pedale Castanese                                                                                                                 02. Sean Downey, Centre Mondial du Cyclisme                                                                                                        03. Claudio Imhof, GS Schumacher - Harvia                                                                                                               42. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Heute ging es in den noch tief verschneiten Jura. Links und rechts der Strassen hatte es noch viel Schnee, aber glücklicherweise waren die Strassen weitgehend trocken. Zu befahren war eine 15 Kilometer lange Runde, die fünf mal bewältigt werden musste. Zum Ziel hinauf führte ein ca. drei Kilometer langer Anstieg. Der Rest der Runde war immer ein leichtes Auf und Ab. In der Startrunde ging es nicht so schnell voran. Aber als wir das erste Mal den Anstieg zum Ziel hinauf in Angriff nahmen, kam die erste wirkliche Attacke. Auf den folgenden Kilometern wurde weiter attackiert. Ich konnte mich auch zeigen, indem ich bei einigen Angriffen dabei war. Auf der letzten Runde konnte sich eine Gruppe vom Feld absetzen. Ich war mit weiteren Fahrern auf der Verfolgung dieser Gruppe. Wir wurden nach einigen Kilometern wieder gestellt. Die andere Gruppe hatte sich hingegen endgültig vom Feld verabschiedet. Diese Fahrer machten den Tagessieg unter sich aus. So fuhr ich mit dem Feld in den Schlussanstieg hinein. Anfangs konnte ich mich vorne im Feld positionieren. Als ein Fahrer rund einen Kilometer vor dem Ziel attackierte, konnte ich nicht mehr mithalten. Wenige Meter nach dem Feld erreichte ich das Ziel auf  Platz 29.

5 Runden - 75 km - 1:51.59 - Durchschnitt 40.2 km/h                                                                                                 01. Patrick Lutenauer, VC Pfaffnau Pneuhaus Frank                                                                                                 02. Samuel Horstmann, HADIMEC-MIX                                                                                                                    03. Joel Eglin, RRZ goldwurst.ch Nordwest                                                                                                               29. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

GP Osterhas in Affoltern am  Albis vom 22. März 2008                                                                               Noch von einer Erkältung geschwächt, startete ich am Ostersamstag zum traditonellen GP Osterhas in Affoltern a/A. Schon von Beginn weg lief es mir nicht gut. Nach grossem Rückstand auf das Feld bin ich ausgeschieden.

Rundstreckenrennen in Schwarzhäusern/BE vom 24. März 2008                                                                Am Ostermontag stand das Rennen im bernischen Schwarzhäusern an. Das Rennen führte über eine zrika drei Kilometer lange Runde, mit engen Passagen und einer kurzen Rampe. In den ersten Runden wurde noch eher ein ruhiges Tempo vorgelegt. Doch dann ging es los. Viele Fahrer versuchten es mit einem Angriff nach der Rampe oder nach einer scharfen Kurve. Alle wurden aber früher oder später wieder vom Feld gestellt. Die einzige Attacke die gelang, war diejenige von Oliver Hofstetter. Er konnte sich zusammen mit Daniel Rinner bis ins Ziel einen Vorsprung von 50 Sekunden erarbeiten. Ich erreichte das Ziel mit dem ersten Feld. Mit dem heutigen elften Rang bin ich soweit zufrieden.

24 Runden - 75.6 km - 1:58.45 - Durchschnitt 38.182 km/h                                                                                   01. Oliver Hofstetter, RV Uster Radsport Flatera                                                                                                       02. Daniel Rinner, Team Pro Cycle Bregenz                                                                                                                03. Claudio Imhof, GS Schumacher - Harvia                                                                                                               11. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon                                                                                                                            25. Christian Kappler, VMC Effretikon

Heute ging es wieder los mit der neuen Saison. Gestartet wurde um 8 Uhr bei Regen und rund 10 Grad . Für mich war es das erste Rennen in der Kategorie Junioren. Kurz nach dem Start ging es in eine Spitzkehre und in die erste Steigung der 12 km langen Runde. Dann eine Schlaufe durch die Stadt und hinein in den zweiten, etwas längern und steileren Anstieg. In der Anfangsphase des Rennens konnte ich mich gut im vorderen Teil des Feldes behaupten. In den Steigungen fiel ich etwas zurück konnte dies aber in den Abfahrten und im Flachteil der Strecke wieder gutmachen. Bis in der fünften Runde konnte ich mit dem Feld mithalten. Dann musste ich das Feld ziehen lassen. Nachher war ich mit zwei weiteren Fahrern auf der Verfolgung des Feldes, später war ich auf mich allein angewiesen. Die Begleitfahrzeuge konnte ich anfänglich noch  sehen, dann  aber wurde die Lücke immer grösser. Von den 83 gestarteten Fahrern gaben 50 das Rennen auf oder wurden wegen zu grossen Rückständen aus dem Rennen genommen. Ich wollte das erste Rennen der Saison aber unbedingt fertig fahren. Dies habe ich auch geschafft!

7 Runden - 88.2 km - 2:19.53  -  Durchschnitt 37.83.2 km/h                                                                                  01. Fabio Pulcini, Team F.Ili Giorgi ASD                                                                                                                     02. Alessandro Rebecchi, U.S. Biassono                                                                                                                    03. Peter Klajderic, Team HIT Nova Gorica                                                                                                                 04. Claudio Imhof, GS Schumacher - Harvia                                                                                                               32. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Während zwei Wochen habe ich mich zusammen mit den Rennfahrern vom RV FLATERA Uster intensiv auf die kommende Saison vorbreitet. Auf der Insel Zypern fand ich gute Bedingungen vor, auch wenn das Wetter nicht immer mitspielte.  Ich habe täglich zwischen 4.5 und 7 Stunden auf meinem Rennvelo trainiert. Am 16. März ist für mich Saisonstart mit dem Rennen "Giro del Mendrisiotto" im Tessin. Ich freue mich, dass es nach der langen, rennfreien Winterpause jetzt wieder los geht. Motiviert dazu bin ich!

Seit anfangs November bin ich im Wintertraining. Dieses umfasst vorwiegend Ausdauertraining auf der Rolle und Krafttraining im Body-Fit Fitnesscenter in Tagelswangen. Durch das Wintertraining erarbeite ich mir die Grundlagen für die nächste Saison, in der ich erstmals bei den Junioren starte. Saisonstart der Strassensaison 2008 ist für mich am 16. März beim Giro del Mendrisiotto im Tessin.

Im Tessin begann ich meine Saison vor rund sieben Monaten. Mein letztes Rennen der Saison 2007 fuhr ich wieder im Tessin, am Fusse des Monte Tamaro. Gleich nach dem Start ging es noch ein kleines Stück bergauf, nachher hinunter in die Abfahrt mit einer Haarnadelkurve. Auf den ersten Kilometern gab es zahlreiche Angriffe. Kein Fahrer konnte sich absetzen. So fuhr das geschlossene Feld den Anstieg zum Ziel hoch. Im Anstieg wurde immer ein hohes Tempo vorgelegt. Einmal konnten sich zwei Fahrer absetzen. Diese wurden aber wieder eingeholt, als das Tempo im Feld erhöht wurde. Auf der zweitletzten Runde konnten sich zwei Tessiner Fahrer absetzen. Wir konnten diese Ausreisser nicht mehr einholen, weil wir uns im Feld nicht wirklich einig waren. So schonte ich mich für den Schlusssprint. Zu Beginn wurde nicht sehr schnell in den Anstieg hineingefahren. Dann wurde das Tempo aber immer höher. Ich konnte mich gut an zweiter Position halten. Etwa 200 m vor dem Ziel legte ich einen grösseren Gang ein und sprintete los. Ich konnte mir den dritten Platz mit einigen Metern Vorsprung klar sichern. Mit diesem Resultat bin ich zufrieden. Nun gönne ich mir eine Pause und fliege für zwei  Wochen ans Meer. Dann folgt die Saisonanlyse und die Planung der nächsten Saison.

6 Runden - 62.4 km - 1:46.37 - Durchschnitt 35.116 km/h                                                                                       1. Lorenzo Monighetti, VC Bellinzona                                                                                                                         2. Luca Chirico, VC Lugano                                                                                                                                           3. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Dieses Jahr startete ich das erste mal beim Rennen in Monthey. Mit ein wenig Verspätung fiel dann der Startschuss bei stark bewölktem Himmel und Regenschauern. Auf den ersten Kilometern wurde sehr langsam gefahren. Dies hing auch mit dem starken Gegenwind zusammen. Niemand wollte vorne im Wind fahren. Einige Male fuhr ich vorne ans Feld und erhöhte das Tempo. Die anderen Fahrer schlossen zwar sofort wieder zu mir auf, wollten aber nicht selbst im Wind fahren. Vom Wendepunkt an herrschte dann Rückenwind. Dieser wurde auch genutzt und ein schnelleres Tempo angeschlagen. So fuhr das geschlossene Feld in die Steigung hinein. Am Anfang konnte ich noch mit der Spitze mithalten, aber später musste ich abreissen lassen. Im Anstieg setzte sich eine Sechser-Spitzengruppe ab. Dahinter kam ich mit drei weiteren Fahrern. Nach der Abfahrt ging es wieder auf das Teilstück mit dem starken Gegenwind. Dort versuchten wir möglichst schnell zur Spitzengruppe aufzuschliessen, was uns aber weder mit Gegen- noch Rückenwind gelang. In der Steigung konnte ich mich zusammen mit Simon Pellaud von den anderen Beiden absetzten. Nach einer kurzen Gegensteigung kamen wir zwei zusammen auf die Zielgerade. Ich gewann den Sprint  gengen Simon und  konnte mir somit den siebten Rang sichern.

2 Runden - 49 km                                                                                                                                                          1. Jonas Erzer, VCO Delémont-Megabike                                                                                                                    2. Michael Iannetta , VC Orbe                                                                                                                                       3. Adrien Chenaux, VC Fribourg                                                                                                                                   7. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Nach vielen Trainings-runden auf der Strecke ging es um 8 Uhr morgens endlich los. Für mein Heimrennen habe ich mir natürlich sehr viel vorgenommen. Die Strecke war sehr anspruchsvoll. Zuerst hinauf in Richtung Kyburg, dann zum Bergpreis in First und nachher die Abfahrt  zurück zum Ziel beim Schützenhaus in Luckhausen. In der ersten Runde wurde nicht allzu schnell gefahren. Nachher wurde das Tempo erhöht. Aus den Bergpreis-wertungen hielt ich mich bewusst heraus, denn ich wollte mich auf das Rennen konzentrieren.  Später versuchte ich mit einigen Angriffen wegzufahren. Einmal konnte ich mich mit Clubkollege Christian Kappler für kurze Zeit von den anderen Fahrern absetzen. Wir wurden aber wieder eingeholt. In den letzten drei Runden fuhr ich am Berg immer zuvorderst, um das Tempo zu bestimmen. Leider verloren nur wenige Fahrer den Kontakt zu meiner Gruppe. Da ich wusste, dass es schwer werden würde, im Sprint das Rennen für mich zu entscheiden, versuchte ich es bis zum Schluss mit Attacken. Die Letzte ca. einen Kilometer vor dem Ziel. Auch da wurde ich aber wieder gestellt. Ich kam in einer nicht so guten Position in die Zielkurve. So beendete ich mein Heimrennen auf dem 8. Rang. Mit diesem Resultat bin ich nicht wirklich zufrieden, denn ich hatte deutlich mehr erwartet.

7 Runden - 64 km - 1:46.15 - Durchschnitt 36.175 km/h                                                                                            1. Jan Keller, Team Hobi Bau AG MF Hügler Wetzikon                                                                                           2. Raphael Nef, VC Fischingen                                                                                                                                     3. Antoine Giovannini, VC Excelsior Martigny                                                                                                          7. Christian Kappler, VMC Effretikon                                                                                                                          8. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Vom Freitagabend bis am Samstagabend war ich mit dem U17 Swiss Cycling Team beim letzten Kaderzusammenzug in Aigle. Am Abend erklärte uns Beat Müller nochmals genau wie der 4 - Stufentest funktioniert. Dannach ging es ab in die Unterkunft. Am Morgen kam das übliche Footing vor dem Morgenessen. Dann ging es ab aufs Rennvelo. Wir fuhren nach Monthey, dort machten wir auf der Tartanbahn den 4 - Stufentest. Später trainierten wir auf der Holz-Bahn unter der Leitung von Ralph Zimmermann. Nach dem Mittagessen stand der Rumpfkraft - Test und ein weiteres Training auf der Bahn auf dem Programm. Nach dem Abendessen fuhr ich zusammen mit meinem Vater wieder zurück nach Effretikon, den ich startete ja am Sonntag bei meinem Heimrennen dem GP Kyburg.

Mein zweites Etappenrennen in diesem Jahr bestritt ich mit dem U17 Swiss Cycling Team in Luxemburg.

1. Etappe Alzingen, 14.09.2007, 84 km, Durchschnitt 40.607 km/h Wir hatte fünf Runden à 16 Kilometer zu bewältigen. Vom Start weg wurde sehr schnell gefahren. Ich konnte mich im vordersten Teil des Feldes behaupten. So kam ich gut um die engen Passagen nach einer kurzen Abfahrt. In jeder Runde galt es einen rund einen Kilometer langen Anstieg zu bewältigen. Gegen Ende des Rennen musste ich am Berg um den Anschluss kämpfen, aber ich konnte mich immer im Feld halten. Im Verlauf des Rennens konnte sich eine zehn Fahrer starke Fluchtegruppe absetzten. Im Schlusssprint konnte ich mich etwa in der hälfte des Feldes positionieren.

2. Etappe Orscholz, 15.09.2007, 72 km, Durchschnitt 41.766 km/h Bevor sich alle Fahrer zum Start aufstellten, drehten wir noch eine Ehrenrund an den Zuschauern auf der Zielgerade vorbei. Das Rennen führte über acht Runden. Gleich nach dem Start ging es in einen Anstige hinein. Die ganze Etappe war ein auf und ab. Einmal konnte ich mich mit einer Spitzengruppe vom Feld absetzten. Wir wurden aber wieder eingeholt. Auf den letzen 1.5 Kilometern konnte ich mich nochmals kurz mit dem Leader und zwei weiteren Fahreren vom Feld lösen. Auch diesmal wurden wir  leider sofort wieder gestellt. Dann ging es in die ansteigende Zielgerade hinein. Ich konnte die Etappe im vordersten Teil des Feldes beenden.

3. Etappe Walferdange, 16.09.2007, 65.8 km, Durchschnitt 40.416 km/h Die letzte Etappe führte zuerst über zehn klein Runden à vier Kilometer auf engen und kurvenreichen Quartierstrassen. Dannach folgten 2 grosse Runden mit eimem etwa zwei Kilomter langen Aufstieg. Da ich auf den ersten zehn Runden mich vorne im Feld aufhalten konnte, kam ich gut um die engen Kurven. Es wurde sehr schnell gefahren. Als es dann in den Berg hinein ging fuhr ich immernoch vorne im Feld mit. Ich wurde aber gleich nach beginn des Anstieges nach Hinten durch gereicht. Nach der Abfahrt konnte ich mit meiner Gruppe wieder zum Feld aufschliessen. Um nicht gleich wieder im Aufstieg den Kontakt zum Feld zuverlieren fuhr ich möglichst weit vorn. Auch diesmal gab es ein Loch zum Feld. So kam ich mit einer kleinen Gruppe kurz nach dem Feld auch im Ziel an.

Das Kriterium in Horgen ist ein etwas spezielles Rennen, denn in jeder Runde muss ein kurzer, giftiger Aufstieg bewältigt werden. Das Rennen der Kategorie U17 führte über 20 Runden. Schon nach der ersten Runde war das 40 Fahrer starke Feld in die Länge gezogen. Ich konnte mich in den vorderen Positionen behaupten. In der ersten Wertungsrunde wurde im Aufstieg ein sehr hohes Tempo angeschlagen. Für Punkte reichte es mir nicht. Nachher konnte sich eine kleine Gruppe lösen, aber wir wurden sofort wieder eingeholt. Bei der zweiten Wertung konnte ich mir einen Punkt ersprinten. Nach dieser Wertung konnte sich Gabriel Chavanne vom Feld absetzen. Wir konnten ihn nicht wieder einholen. Etwa sechs Runden vor Schluss machte der Fahrer vor mir unverhofft einen Schwenker und touchierte dabei mein Vorderrad. Ich kam zu Fall. Nach dem ersten Schock konnte ich meine Fahrt aber doch fortsetzen. Das Rennen fuhr ich dann in einer abgehängten Gruppe zu Ende. Weil ich ja einen Punkt aus der zweiten Wertung hatte, beendete ich das Rennen doch noch auf dem neunten Rang. Angesichtes des Missgeschickes bin ich mit diesem Resultat trotzdem zufrieden.

20 Runden - 20.6 km - 34.51 min  - Durchschnitt 35.815 km/h                                                                                1. Gabriel Chavanne, CRC Campione Celeste                                                                                                             2. Jan Keller, Team Hobi Bau AG MF Hügler Wetzikon                                                                                           3. Gian Marco Gasser, VC Eschenbach Towersports                                                                                                9. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Der Start zum Kriterium im baslerischen Riehen fiel um 12.30 Uhr. In den ersten Runden wurde nicht allzu schnell gefahren. Aber als es dann auf die Wertung zu ging, wurde das Tempo immer höher. Ich konnte mir Punkte ersprinten. In den Zwischenrunden gab es immer wieder Prämien. Auch ich konnte mir eine Prämie vom Samariterverein Riehen sichern. In den folgenden Wertungen konnte ich immer punkten. Es gab einige Angriffe. Die meisten  gelangen nicht. Das Feld teilte sich durch einen der Angriffe in zwei Teile. Ich konnte mit der Spitzengruppe mithalten. 10 Runden vor Schluss konnte sich Jan Keller nach einem Angriff absetzen. Am Anfang konnten wir ihn auf den Geraden noch sehen, aber dann brach das Tempo in unserer Gruppe zusammen, und Jan konnte sich endgültig absetzen. Auch die Verfogergruppe konnte wieder zu uns aufschliessen. Im letzten Wertungssprint konnte ich nochmals Punkte sammeln. Leider nicht genug, um am Ende aufs Podest steigen zu können. Es fehlten mir zwei Punkte.

33 Runden - 29.7 km - 47.07 min - Durchschnitt 37.821 km/h                                                                                 1. Jan Keller, Team Hobi Bau AG MF Hügler Wetzikon                                                                                        2. Matthias Imstepf, Jens Blatter Cycling Team                                                                                                         3. Roman Güdel, RRC Nordwest Goldwurst                                                                                                                4. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Vor einer Woche habe ich an der UNITED school of sports in Zürich mein KV-Lehre begonnen. Diese Ausbildung dauert vier Jahre, also ein Jahr mehr als die normale KV-Ausbildung. Sie besteht aus zwei Teilen. In den ersten zwei Jahren werde ich zur Schule gehen und in den restlichen zwei Jahren ein Praktikum in einer Firma absolvieren. Durch diese speziell für junge Sportler bestimmte Ausbildung habe ich weiterhin genug Zeit für mein Training.

Weitere Infos dazu unter www.unitedschool.ch

Nach einer tollen Woche in Oesterreich, ging ich am Kriterium in Elgg an den Start. Im Vergleich zur ASVÖ-Radjugendtour standen heute nur wenige Fahrer am Start. Das Rennen führte über 40 Runden. In jeder achten Runde gab es eine Spurtwertung. In der ersten Wertung konnte ich nicht punkten. In den folgenden Sprints holte ich zweimal Punkte. In den letzten Runden konzen-trierte ich mich voll auf den Schlusssprint. Ich wollte mir dort noch 12 Punkte sichern. Leider gelang mir dies nicht. Im Schlussklassement belegte ich den 6. Platz. Nach der anforderungsreichen Rennwoche in Oesterreich bin ich mit dem Resultat trotzdem zufrieden.

40 Runden - 32 km - 50.40 min - Durchschnitt 37.898 km/h                                                                                      1. Jan Keller, Team Hobi Bau AG MF Hügler Wetzikon                                                                                        2. Reto Indergand, VMC Silenen                                                                                                                               3. Matthias Imstepf, Jens Blatter Cycling Team                                                                                                      6. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Unser Team:                                                                                                                                                        Fahrer: Rick Reimann,Orgetorix Kuhn, Bonifaz Rudolf, Lukas Müller,Philipp Walther ,Joel Peter          Teamchef: Hans Temperli / Betreuer: René Schibli

Prolog Rattersdorf-Liebing, 13.08.2007, 1.8 km: Am Prolog-Zeitfahren startete ich als Letzter unseres Teams. Zuerst schien die Sonne. Je näher mein Start kam, desto mehr verdunkelte sich der Himmel. Glücklicherweise kam der Regen aber nicht. Ich konnte mein Rennen bie trockenen Verhältnissen absolvieren. Ich war leider aber nicht so schnell unterwegs wie ich mir dies erhoffte. Am Ziel hatte ich einen Rückstand von 20 Sekunden auf den Sieger.

1. Etappe Stegersbach, 14.08.2007, 83.4 km: Die heutige erste Etappe führte über eine 27.8 Kilometer lange Rundstrecke, die dreimal zu befahren war. Gleich nach dem Start ging es in die erste von zwei Steigungen hinein. In der ersten Runde konnte ich gut im Feld mithalten. In der Zweiten wurde ich aber vom Feld abgehängt. Ich konnte nicht wieder aufschliessen. So fuhr ich die letzte Runde in einer Vierergruppe hinter dem Hauptfeld zu Ende.

2. Etappe Bad Blumau, 15.08.2007, 85.7 km: Heute stand die längste Etappe an. Sie führte wiederum über 3 Runden und total 85.7 Kilometer. Zuerst ging es einige Kilometer flach in Richtung Bergpreis. Dort konnte ich dem Feld - wie viele andere Fahrer - nicht mehr folgen. In der Abfahrt konnte ich jedoch wieder aufschliessen. Im Anstieg konnte sich eine Gruppe mit dem Leader vom Feld absetzen. In der zweiten Runde wurde ich am Berg vom Feld wieder abgehängt. Auch diesmal konnte ich wieder aufschliessen. Wieder im Feld, fuhr ich ganz nach vorne. Nach einigen Kilometern griffen einige Fahrer an. Ich konnte diesen folgen und setzte den Angriff gleich fort. Wir konnten uns auch vom Feld lösen, zuerst zu Dritt, dann zu Siebt. In der dritten Runde wiederholte sich dieses Szenario. Am Berg wurde ich wieder abgehängt. So setzte ich meine Fahrt zusammen mit einem anderen Fahrer fort. Wir konnten uns noch 20 Sekunden vor dem Hauptfeld ins Ziel retten.

3. Etappe Bad Erlach, 16.08.2007, 70.8 km: Am heutigen Tag stand eine Runde mit einem rund 1.5 Kilometer langen Aufstieg auf dem Programm, die wir sechs mal befahren mussten. In den ersten drei Runden kam ich mit dem Feld über den Kulminationspunkt. Beim vierten Mal entstand ein kleines Loch. Dieses konnte ich aber wieder schliessen. Auch in der fünften Runde gab es eine Lücke. Diesmal konnte ich aber nicht ins Feld zurückkehren. Da ich mehr als fünf Minuten Rückstand auf das Feld hatte, wurde ich aus dem Rennen genommen.

4. Etappe Bad Tatzmannsdorf, 17.08.2007, 78 km: Die Schlussetappe führte in einem Rundkurs um die Gemeinde Bad Tatzmannsdort, in der wir auch die ganze Woche unser Team-Hotel hatten. Es war eine Berg- und Talfahrt, fast nirgends gab es flache Abschnitte. Etwa drei Kilometer vor dem Ziel gab es einen kurzen und steilen Anstieg. Ich konnte gut mit dem Feld mithalten. Zwischendurch gab es eine kleine Lücke zum Feld, die ich aber immer wieder schliessen konnte. Ausser in der letzten Runde. So kam ich knapp hinter dem Feld ins Ziel.

Weitere Informationen und Resultate unter www.asvoe-radjugendtour.at

Nach zwei rennfreien Wochenenden fand heute in Gansingen im Kanton Aargau endlich wieder ein Rennen statt. Bei strahlendem Sonnenschein wurde das Rennen der Kategorie U17 um 08.45 Uhr gestartet. Gleich nach dem Start ging es in den rund zwei Kilometer langen und viermal zu befahrenden Anstieg. In der ersten Runde wurde ein nicht allzu hohes Tempo angeschlagen. Dies ermöglichte es abgehängten Fahrern immer wieder zur Spitzengruppe aufzuschliessen. Ein deutscher Fahrer forderte uns immer wieder lautstark zur Führungsarbeit auf. Er selber wollte aber Keine übernehmen! Das war ziemlich nervig. Immer beim Aufstieg gab Lukas Jaun das Tempo vor. Er war an diesem Tag eindeutig der stärkste Fahrer im Feld und gewann auch die Bergpreiswertung. In der nachfolgenden Abfahrt und dem langen Flachstück konnte er sich aber nie entscheidend absetzen. So kam es nach 62 Rennkilometern auf der langen Zielgerade zum Sprint einer 16 Fahrer umfassenden Spitzengruppe. Jan Keller fuhr vor Lukas Jaun als Erster über die Ziellinie. Ich ersprintete den achten Platz.

4 Runden - 62 km - 1:45.37 - Durchschnitt 35.221 km/h                                                                                          1. Jan Keller, Team Hobi Bau AG MF Hügler Wetzikon                                                                                        2. Lukas Jaun, RRC Magglingen                                                                                                                                  3. David Ansari , RV Concordia Reute                                                                                                                        4. Joel Peter, RMV Cham-Hagendorn                                                                                                                          5. Lukas Müller, VC Steinmaur Scott                                                                                                                           8. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon                                                                

Um 8.30 Uhr wurde in Weiach bei noch angenehmen Temperaturen zum über 30 Runden führenden Rennen gestartet. Weil dies das Heimrennen von Lukas Müller war, und er sich sicher für das heutige Rennen viel vorgenommen hatte, blieb ich aus taktischen Gründen an seinem Hinterrad. So konnte ich gleich die erste von sechs Wertungen gewinnen und mir die ersten sechs Punkte gutschreiben lassen. In den weiteren Wertungen konnte ich mehrmals wichtige Punkte sammeln. Nur in der zweitletzten Wertung ging ich leer aus. Am Hinterrad von Lukas Müller war ich auch bei seinen Angriff wenige Runden vor Schluss dabei. Die Aktion war aber nicht erfolgreich. Wir wurden wieder gestellt und so kam eine grosse Gruppe auf die Zielgerade. In dieser letzten und doppelt zählenden Wertung konnte ich mir weitere sechs Punkte holen. Im Schlussklassement belegte ich den dritten Rang. Mit dem Ausgang des heutigen Rennens bin ich zufrieden.

30 Runden - 31.2 km - 46.15 min - Durchschnitt 40.476 km/h                                                                                 1. Jan Keller, Team Hobi Bau AG MF Hügler Wetzikon                                                                                        2. Lukas Müller, VC Steinmaur Scott                                                                                                                          3. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Nach zwei Trainings mit meinen Teamkollegen Joel Peter, Lukas Müller und Bonifaz Rudolf ging es am Sonntag um genau 13.56 Uhr in Bätterkinden los. Die coupierte, 25 km lange Runde war zweimal zu befahren. Nachdem wir die Strecke im Auto besichtigt und die letzten Tipps von Hans Temperli erhalten hatten, ging es zum Start. Zu diesem Zeitpunkt regnete es glücklicherweise nicht mehr. Die ersten 25 km legten wir in 34 Minuten zurück. Zu diesem Zeitpunkt waren wir nur noch zu dritt. Bonifaz Rudolf konnte das vorgelegte Tempo nicht mehr mithalten. Bei der ersten Zieldurchfahrt belegten wir noch den dritten Platz. Aus unserem Belgleitauto mit Hans Temperli, Stefan Meinzer und Arthur Dahinden sagte man uns, wir würden knapp an vierter Position liegen. Dies stellte sich nach dem Rennen als flasch heraus. Hans Temperli wollte uns damit nur noch zusätzlich anfeuern. Auf der zweiten Runde hatte ich beim Anstieg eine kleine Schwäche. Meine Teamkollegen zogen mich mit. Ich konnte mich erholen und auch wieder die Führungsarbeit übernehmen. Etwa 5 km vor dem Ziel konnten wir sogar das zwei Minuten vor uns gestartete Team einholen, was uns noch zusätzliche Motivation für die letzten Kilometer gab. Wir holten noch das Letzte von unseren übrig gebliebenen Kräften hervor und fuhren mit Vollgas in Richtung Ziel. Dort erfuhren wir dann erst, dass wir gewonnen haben! Auf dem Podest erhielten wir zwar eine schöne Goldmedaille, weil es in unserer Kategorie aber keine offizielle Schweizermeisterschaft war, wurde die Nationalhyme leider nicht gespielt. Ich hätte doch so gerne mitgesungen! Herzlichen Dank an Hans Temperli für die tolle Ausrüstung von Kopf bis Fuss, die Super-Zeitfahrenvelos und all die wichtigen Tipps, die er uns gab. Herzlichen Dank auch an die Betreuer und Mechaniker Stefan Meinzer, Arthur Dahinden und Michael Flammer! Sie alle haben zum grossen Erfolg beigetragen!

2 Runden - 50.2 km - 1:09.17 - Durchschnitt 43.7 km/h                                                                                           1. Team Züri-Oberland/Flatera Uster (Kuhn, Peter, Müller, Rudolf), 1:09.17                                                     2.  Campione Celeste/RRC Magglingen (Jaun, Hoffmann, Scheding, Schertenleib), 17s zurück                       3. RRC Nordwest (Güdel, Eglin, Fanti, Loretz), 38s zurück

Das Schweizermeisterschaftsrennen fand dieses Jahr im aargauischen Brugg statt. Wir starteten drei Minuten nach den Profis. Am Start standen rund 75 Fahrer aus der ganzen Schweiz. In der ersten von drei Runden wurde nur in den Anstiegen ein hohes Tempo angeschlagen. Bei der ersten Zieldurchfahrt war noch eine grosse Gruppe zusammen. In der zweiten Runde griff Lukas Jaun im oberen Teil der Steigung an und konnte sich mit fünf anderen Fahrern absetzen. Ich verlor den Kontakt zur ersten Verfolgergruppe. Dann fuhr ich mit fünf anderen Fahrern der ersten Verfolgergruppe hinterher. Wir konnten sie aber nicht weider einholen. In der letzten Runde versuchte ich noch einmal mich von dieser Gruppe abzusetzen. Dies gelang mir aber nicht. Auf den letzten Kilometern fiel das Tempo in meiner Gruppe ganz zusammen, weil Keiner mehr führen wollte, und sich alle für den Zielsprint schonten. Leider fuhr ich zu früh aus dem Windschatten und konnte mein Tempo nicht ganz durchziehen. Ich wurde von den anderen Fahrern wieder überholt. An der Spitze entschied Lukas Jaun das Schweizermeisterschaftsrennen im Sprint der 6-köpfigen Gruppe für sich. Für mich blieb Platz 29.

3 Runden - 51.3 km - 1:25.38 - Durchschnitt 35.94 km/h                                                                                       01. Lukas Jaun, RRC Magglingen                                                                                                                                02. Michael Iannetta , VC Orbe                                                                                                                                     03. Reto Indergand, VMC Silenen                                                                                                                                04. Andrea Genecand, Pédale des Eaux-Vives                                                                                                           05. Joel Peter, RMV Cham Hagendorn                                                                                                                         06. Adrien Chenaux, VC Fribourg                                                                                                                                 29. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon, 3.47 zurück

Bei schönem Juni-Wetter wurde das Rennen um 10 Uhr auf der Schaffhauser Breite gestartet. Zu fahren waren 35 Runden à 1,2 km, was eine Gesamtdistanz von 42 km ergab. Dies ist eher eine lange Strecke für ein Kriterium. Vom Start weg wurde ein schnelles Tempo vorgelegt. Ich konnte während dem ganzen Rennen im Feld gut mithalten, aber keine Wertungspunkte ersprinten. Etwa zehn Runden vor Schluss versuchte ich es mit einem Angriff. Dieser gelang aber nicht. Ich wurde sofort wieder gestellt. Im Schlussklassement belegte ich den 15. Rang. Jetzt bereite ich mich auf die Schweizermeisterschaft in Brugg vom kommenden Sonntag vor.

35 Runden - 42 km - 1:04.51 - Durchschnitt 38.859 km/h                                                                                      01. Jan Keller, Team Hobi Bau AG MF Hügler Wetzikon                                                                                    02. Reto Indergand, VMC Silenen                                                                                                                           03. Michael Schweizer, Rad Union Wangen                                                                                                          15. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Das Wochenende verbrachte ich mit dem U17 Swiss Cycling Team in Savognin, unter der Leitung von Beat Müller und Thomas Rentsch und unterstützt vom Koch Bruno Odermatt mit seiner Assistentin. Wir lernten wie wichtig Mentaltraining im Spitzensport ist und wie man Mentalestärke trainiert. Am Samstag fuhren wir ein Zeitfahren über ca. 8 km. Danach besichtigten wir die Strecke des zum Swisspowercup zählenden Bikerennen. Beat Müller gab uns einige Tipps zur Linienwahl. Die Strecke beinhaltete einen langen Anstieg und eine nicht sehr technische aber trotzdem anspruchsvolle Abfahrt. Leider gab es bei der Streckenbesichtigung auch Stürze, bei denen sich die einen mehr oder weniger stark verletzten. Am Sonntag wandten wir unser Gelerntes über das Mentaltraining gleich an und stellten uns die Strecke noch einmal mit all ihren Tücken vor. Dann verinnerlichten wir noch ein letztes mal die Strecke auf dem Bike. Nach dem Mittagessen mussten wir noch unsere Zimmer putzen und ruhten uns ein bisschen fürs Rennen aus. Um 15.45 fiel der Startschuss zu meinem ersten Bikerennen, ein wenig nervös war ich schon. Gleich vom Start an wurde los gesprintet, wie bei den Bikerennen so üblich. Im Rennen versuchte ich die erhalten Tipps möglichst gut umzusetzen und natürlich auch möglichst schnell ins Ziel zu kommen. Ich kam im Ziel mit grossem Rückstand auf den Sieger an, bin aber trotzdem zufrieden. Es war einmal etwas ganz anderes als die Strassenrennen aber eine gut Erfahrung. Biken ist zwar nicht ganz mein Ding, es hat mir aber trotzdem Spass gemacht.

Heute war leider gar nicht mein Tag! Eine momentane Schwäche in der Mitte des Rennens wirkte sich brutal aus. Unglaublich, so ein schwarzer Tag! Zwischen dem Feld und mir gab es eine Lücke, die ich nicht mehr schliessen konnte. Weil keine anderen Fahrer mehr da waren, die mit mir zusammen nach-führen wollten, handelte ich mir einen riesigen Rückstand ein. Schade, dass mir das gerade heute am ersten EYOF-Selektionsrennen passieren musste. Am Ziel war ich riesig enttäuscht! Eine Erklärung dafür habe ich nicht. Ich habe mich sehr gut vorbereitet, auf genügend Erholung und richtige Ernährung geachtet und das Material stimmte auch. Genau so wie wir es an den U17-Zusammenzügen gelernt haben.
Jetzt habe ich mich wieder vom Schock erholt und blicke zuversichtlich auf die nächsten Rennen. Dort will ich es packen und den heutigen Tag definitiv wegstecken.

5 Runden - 64 km - 1:36.47 - Durchschnitt 40.655 km/h                                                                                          01. Andrea Genecand, Pédale des Eaux-Vives                                                                                                          02. Gian Marco Gasser, VC Eschenbach Towersports                                                                                             03. Lukas Müller, VC Steinmaur Scott                                                                                                                        04. Reto Indergand, VMC Silenen                                                                                                                           39. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Beim ersten GP um Visp wurde im eigentlich schönen Wallis bei Regen gestartet. Bis kurz vor dem Rennen war aber noch alles trocken. Gleich nach dem Start zu den vier Runden ging es in den Anstieg. Danach die enge und kurvige Abfahrt hinunter. In der ersten Runde kam ich noch mit den ersten am höchsten Punkt an, in der zweiten Runde musste ich jedoch abreissen lassen. Von da an fuhr ich mit einer 6 Fahrer starken Gruppe, die leider nicht harmonierte. So wurde unser Rückstand zur Spitze immer grösser. In der letzen Runde konnten Joel Peter und ich Tempo. Am Berg schüttelten wir die direkten Verfolger ab und wir konnten zu zurückgefallenen Fahrern aus der Spitzengruppe aufschliessen. Die neue Gruppe harmonierte gut. So holten wir noch einen anderen Fahrer ein. Im Schlussklassement wurde ich Neunter. Am nächsten Wochenende findet in Rothenburg/LU das erste Selektionsrennen für die Jugend-Olympiade in Belgrad statt: www.beograd2007.org. Ich freue mich auf dieses Rennen.

4 Runden - 60 km - 1:39:58 - Durchschnitt 36.012 km/h                                                                                          1. Andrea Genecand, Pédale des Eaux-Vives                                                                                                            2. Gregory Hugentobler , VC Lancy                                                                                                                             3. Jan Keller, Team Hobi Bau AG MF Hügler Wetzikon, 1.06 zurück                                                                     9. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon, 4.07 zurück

Heute ging es etwas später los, nämlich um 10.30 Uhr. Ich war trotzdem noch ein wenig müde von der letzten Woche in Tenero. Gleich von Beginn weg wurde ein hohes Tempo angeschlagen. Die Runde war mehrheitlich flach, bis auf eine kleine schmale Steigung etwa einen Kilometer vor dem Ziel. Ich konnte mich meistens vorne im Feld aufhalten. In der Steigungen spürte ich die letzte Woche in meinen Beinen und fiel zurück. Ich konnte den kleinen Rückstand aber immer wieder gut machen. Trotz des schnellen Tempos wurde oft angegriffen. Der einzige der Angriffe der gelang, war derjenige von Dario Stäuble. Nach kurzer Zeit konnte ein weiterer Fahrer zu ihm aufschliessen. Hinten im Feld wurde nicht richtig gefahren, deshalb wurden die beiden Spitzenfahrer nicht mehr eingeholt. In der letzen von sechs Runden kam ich etwas besser über die Anhöhe und belegt im Ziel dann den 11. Platz.

6 Runden - 45 km - 1:08:24 - Durchschnitt 39.991 km/h                                                                                          01. Dario Stäuble, VMC Gansingen                                                                                                                             02. Roman Bechter, RMV Schleitheim                                                                                                                        03. Lorenz Moighetti, VC Bellinzona 0.41 zurück                                                                                                  11. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon, gleiche Zeit

In der letzten Woche habe ich im Sportzentrum in Tenero trainiert. Ich war mit dem U17 Swiss Cycling Team dort. Unter der Leitung von Beat Müller haben wir eine tolle Woche verbracht. Jeweils vor dem Frühstück gingen wir Joggen. Vormittags haben wir jeweils andere Sportarten ausprobieren können. Unter anderem Klettern, Beachvolleyball und Segeln. Am Montagnachmittag fuhren wir mit der Seilbahn von Locarno nach Cardada, von wo wir noch ein Stück hinauffuhren. Dann ging es hinunter in die, für mich jedenfalls, ziemlich brutale Abfahrt. Am Abend fand die Eröffnungsfeier statt. Am Dienstag kam Junioren Nati-Trainer Daniel Steingruber und absolvierte mit uns ein Sprinttraining. Nach dem Nachtessen analysierten wir die Sprints auf Video. Am Mittwoch erklärte uns der Bahn-Weltmeister Franco Marvulli wie eine Dopingkontrolle abläuft. Nachmittags trainierten wir wieder auf dem Bike. Am Donnerstag und Freitag kam EYOF-Delegationschef Thomas Renstsch nach Tenero. Er testete unsere Fähigkeiten in einem Technik-Parcour, in einem sechs Kilometer langen Zeitfahren und in einem Ausscheidungsfahren auf der 400-Meter-Leichtathletikbahn. Am Abend fand der Hexathlon statt, bei dem die Besten acht Mannschaften aus der Qualifikation vom Vorabend teilnahmen. Der Sieger-Verband gewann eine Woche gratis Traininglager in Tenero. Leider haben wir nicht gewonnen. Gegen Samstagmittag  mussten wir leider schon wieder die Heimreise antreten. Schade, dass die schöne Zeit in Tenero so schnell vorbei ging. Ich wär gerne noch länger geblieben! Stimmungsbilder unter www.3-t.ch

Der Startschuss fiel heute bereits um 7.20 Uhr in Lyss. Deshalb sind meinen Vater und ich schon am Vorabend angereist. Vor unserem Hotel trafen wir noch auf die Radsport-legende Ferdi Kübler. Nun zum Rennen: Auf den ersten Kilometern der ca. 28 km langen Runde geschah nicht viel. Alle Ausreisser wurden wieder gestellt. Danach ging es in den Anstieg. Dieser war nicht allzu lang, aber ziemlich steil. In der ersten Runde konnte ich knapp hinter der Spitze den Bergpreis passieren. Weiterhin gab es zahlreiche Ausreissversuche. Als es zum zweiten Mal in Richtung Bergpreis ging, war ich ganz vorne im Feld und kam mit den Ersten oben an. Es bildete sich eine kleine Gruppe. Leider wurden  wir wieder vom Feld gestellt. Bis auf die Zielgerade wurde sehr schnell gefahren. Es war ein sehr langer Sprint, denn die Zielgerade war fast 400 m lang. Für mich reichte es zum siebten Rang.

2 Runden - 56 km - 1:28:09 - Durchschnitt 38,110 km/h                                                                                          1. Andrea Genecand, Pédale des Eaux-Vives                                                                                                             2. Loic Hugentobler , VC Lancy                                                                                                                                    3. Jonas Erzer, VCO Delémont-Megabike                                                                                                                    7. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Heute hiess es früh aufstehen, denn es wurde schon um 7.35 Uhr gestartet. Der Startschuss fiel bei stark bewölktem Himmel, doch gleich nach dem Start begann es wieder in Strömen zu regnen. Nach ca. 5 km ging es zum ersten Mal in den etwa einen Kilometer langen und nicht allzu steilen Anstieg, der viermal zu befahren war. Im Anstieg wurde meist ein schnelles Tempo angeschlagen. Doch auf den folgenden Kilometern wurde dies nicht weitergezogen. So kamen zurückgefallene Fahrer immer wieder nach vorne. Auf der welligen Strecke zwischen Bergpreis und Ziel gab es immer wieder Attacken. Keine führte aber zum Erfolg. Alle, die es mit einer Flucht versuchten, wurden früher oder später wieder eingeholt. So kam es nach rund zwei Stunden Fahrt durch den Regen zum Sprint eines 40 Fahrer starken Feldes. Auf dem letzen Kilometer war ich nicht ganz zuvorderst im Feld und ich konnte dies auch nicht mehr ändern. So kam ich in einer schlechten Position um die Zielkurve und konnte die sich vor mir befindenden Fahrer nicht mehr einholen. Im Schlussklassement belegte ich den neunten Rang.

4 Runden - 74.4 km - 2:06:31 - Durchschnitt 35,283                                                                                                  1. Jan Keller, Team Hobi Bau AG MF Hügler Wetzikon                                                                                        2. Andrea Genecand, Pédale des Eaux-Vives                                                                                                             3. Jonas Erzer, VCO Delémont-Megabike                                                                                                                 9. Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon

Um 11 Uhr fiel der Startschuss in Mauren zum über 30 Runden führenden und 29,1 Kilometer langen Rennen. In den ersten Runden gab es einige Ausreiss-versuche, unter anderem von Gian-Marco Gasser, der gleich nach dem Start das Weite suchte. Er wurde aber nach kurzer Zeit wieder eingeholt. Nach der fünften Runde kam es zur ersten Sprintwertung, in der ich leider noch keine Punkte holen konnte. In den folgenden Wertungen konnte ich zweimal punkten. Nun ging es auf die letzte und doppelt zählende Wertung zu. Ich hielt mich im vorderen Teil des Feldes auf. Während der letzen Runde rissen zwei Fahrer aus. Vor der Zielkurve konnte ich zu diesen aufschliessen, an ihnen vorbeiziehen und mir diese 12 Punkte sichern. Nach dem Zieleinlauf dann das gespannte warten auf die Ergebnisse. Ich wurde Dritter und durfte somit auch das Siegerpodest besteigen. Mit dem heutigen Rennen bin ich zufrieden, weil ich weitere wichtige Punkte für das Jahresklassement sammeln konnte.   

30 Runden - 29,1km - 43min 53s - Durchschnitt 39.787km/h                                                                                  1. Rang  Jan Keller, Team Hobi Bau AG MF Hügler Wetzikon                                                                             2. Rang  Gian-Marco Gasser, VC Eschenbach Towersports                                                                                   3. Rang  Orgetorix Kuhn, VMC Effretikon


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